
Manchmal erscheinen Bilder der Vergangenheit, in denen die Landschaften verblasst, aber die Konturen der Menschen deutlich sichtbar und so klar sind, wie sie es in der Zeit ihres Erlebens nie waren. Neben einer seichten Melancholie füllt dabei auch eine tiefe Ruhe das Innerste aus und es ist weder Groll, noch tiefe Trauer dabei, auch wenn es vielleicht den Moment eines kurzen Bedauerns gibt, den ein oder anderen Menschen zwar innig getragen, aber nie ganz hineingelassen zu haben. Dennoch erinnere ich mich mit einem Lächeln und der Gewissheit, dass wir alle nur das tun konnten, wozu wir in den Momenten fähig gewesen sind. Der Liebe zu vertrauen lag dabei oft weit außerhalb der Möglichkeiten. Sie sich und dem anderen Menschen einzugestehen, war manchmal erst viele Jahre später möglich. Ob dies für längere oder tiefere Beziehungen ausgereicht hätte, bleibt fraglich. Manche dieser Menschen können nur noch in Gedanken präsent sein, weil sie ihre große Reise schon angetreten haben, andere leben nur entfernt. Alle aber sind in den Momenten des Erinnerns angenehm nah. Dass ich heute mit einem Lächeln an sie denken kann, gibt mir einen wunderbaren Frieden. Es ist alles gut so, wie es ist... So ruhig, melancholisch und versöhnlich, wie diese Momente empfunden werden können, so behutsam agieren Katharina und Göran in "Erinnerung" und packen einmal mehr in dieser Form bei uns noch nicht dagewesene Instrumente aus, um die "Tanzenden Seelen" um weitere Klangfarben zu bereichern.
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Die Geschichte(n) der Menschheit sind millionenfach erzählt und ausreichend über sie philosophiert worden. Nun kommt eine weitere Erzählung hinzu über das ewige Dilemma einer keinen Frieden findenden Spezies, deren übermäßiges Wachstum sich am Ausmaß ihrer Verwüstungen am ehesten messen lässt. Wo jedoch einst das Blut, das auf die Erde tropfte, schnell veronnen und überwuchert war, sind Schäden nun für Generationen - sollte es sie noch weiterhin geben - sicht- und spürbar.
Wie oft ging es schon durch die Täler der Depression? Mit zunehmenden Alter mögen sie flacher, aber im Denken auch konsequenter werden. Die Angst vorm Ende schwindet mitunter und in Momenten zumindest war es bereits willkommen geheißen. Ein Wandeln in Ödnis und Leere, in der die Kraft nur noch zum Vegetieren und Aufrechterhalten vitaler Funktionen reicht und der letztendliche Rückzug von allem nur durch den Gedanken verhindert wird, keine weiteren Traumata zu schaffen bei jenen, die durch einen selbst bedingungslos geliebt werden. Der Rest jedoch, das eigene Leben, der Sinn und Inhalt, wofür ein Mensch geschaffen und veranlagt ist, verschwindet im Dunkel und wird so farblos wie die Menschen, die vorbeihetzen und einen nicht mit ihren vordergründigen Boshaftigkeiten, hinter denen sie die tiefgründige Verletzungen nicht bemerken, behelligen mögen. Und plötzlich stößt in diese alltägliche Bitternis die unerwartete Aufmerksamkeit eines Menschen, die vielleicht gerade mit den Jahren als umso wahrhaftiger empfunden wird, wenn sie bis dahin selten im eigenen Leben stattgefunden hat oder abrupt beendet worden ist. Mag in dieser Zeit das Hinausgehen noch immer schwer fallen, bleibt doch die Erfahrung, dass auch im späteren Dasein noch, oder noch immer, oder auch wieder inhaltsreiche Zuwendung möglich ist und eine Tiefe, die das Wesentliche wiedergibt - eine Nähe, die manchmal sogar noch mehr ersehnt. Es sind behutsame Momente des Glücks, die sich im besten Falle bis ins noch höhere Alter tragen und das Leben dann doch wieder als wertvoll erscheinen lassen. Eben wegen dieser Augenblicke. Alles andere ist und bleibt Gedöns… „Frühling im Herbst“ - von Katharina so wunderschön sanft gesungen, wie sich das Gefühl einst regte - ist einer meiner zehn Favoriten unter den zehn Titeln auf unserem neuen Album.
Menschen im Sterben zu begleiten sind Augenblicke, die Ängste freisetzen, sie aber auch nehmen können. Vor unser aller unausweichlichen Reise erinnern sich plötzlich einst zornigste Menschen ganz sanft und liebevoll an jene, die sie vor Jahrzehnten schon verloren haben - weil die Beziehungen nicht so tragbar waren, wie sie ersehnt gewesen sind oder die ihnen Nahestehenden schon vorausgingen. Die Begegnung und das Auseinandersetzen mit dem Tod, das Abschiednehmen und die Gedanken an das eigene Ableben lassen mich wissen: Ich möchte sanft von der Welt gehen, was auch einschließt, den Augenblick im Falle der körperlichen oder seelischen Ausweglosigkeit selbst bestimmen zu können. Niemanden will ich mit hineinziehen, der nicht bei mir sein möchte, weder dem Lokführer die Verantwortung, noch Feuerwehrleuten das Aufräumen überlassen. Ich habe die leise Hoffnung, dass wir irgendwann soweit sein werden, Menschen nicht nur zum ungewollten Sterben an Fronten schicken, sondern all jenen ein friedliches Hinübergleiten ermöglichen zu können, die ihre Zeit gekommen sehen. Bis zum Schluss mögen Gedanken und vielleicht auch Sehnsüchte unerlebt geblieben, aber auch das Reine mit uns selbst gefunden sein. Und wenn ein zitternder Blick dann der drohenden Dunkelheit entgegensah, hoffte ich für jenen, im vermeintlich Letzten dann endlich Ruhe und Frieden gefunden zu haben - und tue dasselbe auch für mich. Bis dahin würde ich uns allen ein wahrhaftiges Leben wünschen... "Die Reise" ist eines von mehreren Stücken auf dem nächsten "Jenseits schillernder Welten"-Album, die auf verschiedene Weise das Sterben thematisieren werden. Mehr dazu gibt es in den nächsten Tagen zu lesen
Noch bis Sonntag: Off.Lit, die erste freie Literaturschau in der Stadt Brandenburg mit vielen interessanten Veranstaltungen und Vorträgen. Sehr schade, dass ich so selten dabei sein kann. Hier ist die Chance, verschiedene kreativ Schreibende völlig unterschiedlicher Genres kennenzulernen. Mein Horizont wurde heute durch Heiko Hesse erweitert, der bereits verstorbenen Autorinnen und Autoren der Stadt vorstellte und ihr Schaffen sehr angemessen würdigte. Ich freue mich sehr, dass diese Veranstaltung von einem interessierten Publikum angenommen wird und danke allen Organisatorinnen und Organisatoren für ihr Schaffen. Schaut gerne vorbei, wenn Ihr in der Nähe seid...




Es ist eine Weile her, als wir uns im Leben begegnet sind, aber ich erinnere mich noch gut daran. Auch in der virtuellen Welt haben wir uns später hin und wieder ausgetauscht. Du warst kritisch, ein wacher Geist, möglicherweise mit dem Segen, oder auch mit dem Fluch, aus dem Osten zu stammen. Vielleicht hast du gerade deshalb die Dinge oft sympathisch anders gesehen und so sehr wir sicher auch in der Zone gelitten haben mögen, ein Stück der Herzen einfacher Menschen haben wir daraus mitgenommen. Auch deshalb konnte ich etwas mit dir anfangen, mit deiner Geschichte, die du in deine Lieder gepackt hast, immer mit Substanz, niemals stumpf, wie es in der Szene mitunter vorkommt.
Wunderbar, ein Preis! Die Filmproduktion "#usethenews" erreicjte beim
Manchmal gibt es dieser Tage auch gute Neuigkeiten... Noch einmal wurde unser emotionales "Senbazuru" auf einem (heuer bereits ausverkauften) Festival nominiert und wird dort auch gezeigt werden. Seit 2015 findet das mit viel Herzblut und Engagement betriebene Spitziale-Filmfestival in Espelkamp statt. Wir freuen uns sehr, mit unserem Film dabei und teilweise auch vor Ort zu sein. Ganz herzlichen Dank für die Nominierung, sie verschönt unseren Tag!
Hamburg ist auch für einen die Großstadt im Normalfall verweigernden Menschen wie mich eine Reise wert, vor allem, wenn sie cineastisch Gehaltvolles bietet: Die knapp eintausend Plätze im charmanten Ambiente des Saal 1 im Cinemaxx am Dammtor haben nicht ausgereicht, sodass hier und dort auch die Aufgänge von Interessierten besetzt worden sind, als die "Hamburg Media School" die Abschlussfilme ihrer Absolventinnen und Absolventen vorstellte und dabei ausnahmslos auf sehr hohem Niveau Produziertes zeigte, in dem sich Bildästhetik und die Relevanz der einzelnen Aussagen nicht nur ergänzten, sondern symbiotisch wurden. Nicht grundlos sind alle sechs zwanzigminütigen Kurzfilme bereits zu nationalen und / oder internationalen Filmpreisen nominiert worden. Filme, die stellenweise den Atem nahmen, die zu Tränen und innigen Umarmungen nötigten, die Tod und Leben sich fast magnetisch anziehen ließen und die Frage stellten, ob wir sanft und in Liebe oder mit blinder Gewalt agieren und letztendlich töten wollen. Wie gehen wir mit Schuld um, mit denen, welche wir verletz(t)en? Wie gehen wir mit antiquierten Vorstellungen um, in denen Menschen sich nicht entfalten und über ihre Zukunft frei entscheiden dürfen? Wie gehen wir mit stressigen Arbeitsbedingungen und schwierigen familiären Bedingungen um? Wie mit unserer scheinbaren Hilflosigkeit in jahrhundertelang gewachsenen Machtgefügen, die Wahrheiten ignoriert und Verbrechen schützt? Wie gehen wir mit all dem als Gesellschaft und als Individuen um engsten Kreis um?
Ca. 25 Jahre nachdem wir unsere ersten drei Alben in Live-Sessions aufgenommen haben, sind sie nun auch bei den Streamern erschienen: "Ich bin so, ich kann nichts dafür" (1999), "Wilde Jahre" (2000) und "Brandenburg/City" (2001) sind nun zusammengefasst als "Brandenburg Sessions" gelistet. Es fehlen lediglich ein Cover- und ein bearbeitetes Stück ("Signum des Verrats" und "Brandenburg / City"), bei denen die Genehmigungen fehlen. Ansonsten aber ist nun alles verfügbar, was wir einst verbrochen haben. Viel Spaß und schöne Erinnerungen mit dem alten Schmöff...
"Manchmal ist der Weg zur Freiheit dunkler, als man es sich vorstellen kann. Ein Taxi gefüllt mit Geheimnissen, einem zynischer Fahrer & einer Frau auf der Flucht – doch wer flieht hier eigentlich vor wem & was passiert, wenn das Ziel unerreichbar zu sein scheint? Berlin schläft nie & irgendwo in dieser Nacht liegt der Punkt ohne Rückkehr.
Vielen Dank für die Einladung, ich bin sehr gerne dabei:
Es ist etwas ganz Besonderes und keine Selbstverständlichkeit, solch ein zauberhaftes Publikum begrüßen zu können, das uns einmal mehr durch den Abend trug. Aus tiefstem Herzen empfinde ich Liebe und Dankbarkeit für dieses, Euer Geschenk an uns und natürlich auch immer wieder für das Geschenk dieser beiden fantastischen Menschen, welche unsere emotionalen, musikalischen Momente so facettenreich kreieren: Katharina Burges und Göran Schade. Auch hier meine tiefste Liebe und Dankbarkeit für Euer Sein und dass Ihr es uns und mir zuteil werden lasst. Danke auch dem Brandenburger Theater, der Crew und unseren Freunden für Eure Unterstützung! Nun möchten die Eindrücke verarbeitet werden...
Gestern waren Göran und ich zur Besprechung des Lichtkonzeptes bei den Mitarbeitern des Brandenburger Theaters, die uns gleich ein paar schöne Ideen für den nächsten Freitag präsentierten. Wir haben schon ein tolles Theater in der Stadt und wir freuen uns, endlich wieder einmal hier zu sein. Einige Karten sind sogar noch zu haben...;
Endlich habe ich mal wieder gerne eingekauft... "Hundswut" ist nun auch auf DVD/Blueray erschienen. Mit Deleted Scenes und einem wundervollen Making of, das die Stimmung am Set sehr schön wiedergibt. Starke Preisunterschiede gibt es übrigens bei den einzelnen Anbietern. Hier kann sicher zu einem günstigeren gegriffen werden, da höchstwahrscheinlich auch bei teuren bei den einzelnen Künstlern und den Machern dahinter nicht viel ankommen dürfte... Nun aber genug genölt, schön, dass es sie gibt...
Zum hoffentlich gesunden neuen Jahr, das ich Euch wünsche, kommt gleich eine Empfehlung von mir, die möglicherweise der gesellschaftlichen Krankheit des Verramschens künstlerischer Schöpfung etwas entgegensetzt:
Es ist ein grausames Gefühl, an einem Tag, an dem der Tod mich aus persönlichen Gründen ohnehin sehr beschäftigt und mitgenommen hat, in Magdeburg gewesen zu sein. Vor einigen Stunden noch bin ich dort mitunter weniger freundlichen, aber auch umso mehr netten Menschen begegnet. Nur Minuten später machte das Sterben keinen Unterschied mehr zwischen den Einzelnen. Was auch immer die Gründe für ein möglicherweise vorsätzliches Verhalten des Täters gewesen sind: Sie wären falsch und nicht entschuldbar! Ich bin froh, dass die Menschen, die mir in Magdeburg ans Herz gewachsen sind, unversehrt blieben, aber in Gedanken bin ich bei jenen, die schlimmes erleben mussten.
Was taten Hundswut-Regisseur Daniel Alvarenga, die Schauspielerin Pia Trümper und ich fast spontan in einer Nacht in Niederbayern? Genau: mit einer Idee und ein paar zauberhaften Menschen an einer neuen Geschichte stricken. Bei doch schon recht kühlen Temperaturen geschah in einer langen und etwas kräftezehrenden Nacht einiges in und um ein ominöses Taxi herum, welches dieser Tage noch in Passau fuhr. Das alles fühlte sich für uns derart gut an, sodass wir unser Vorhaben nach diesem "Testlauf" auf jeden Fall fortführen und Euch auch bald mit einbeziehen möchten. Dass wir den Mut haben, in den finanziell klammen Zeiten in der Kultur-Branche unser Projekt umsetzen zu wollen, liegt auch an der Unterstützung jener, die an uns glauben und unser großer Rückhalt sind. Ein herzliches Danke für Eure Hilfe, Euer fabelhaftes Engagement und eine wertvolle Zeit an Thomas Bommel Weishäupl, Robin Niederhuber Andi Örb, Mone Alvarenga, Ronny Trümper-Stengel, Nicol Trümper, Mandy Müller, Dustin Hoffmann sowie Dreiflüssestadt-Taxi in Passau und natürlich zutiefst auch an Pia und Daniel. 
Wenn ein Verrückter gebraucht wird, ist die Wahrscheinlichkeit einer Besetzung durch meine Wenigkeit gar nicht so gering... Dieses Mal im Spec-Werbespot "#UseTheNews" (entstanden unter der Regie von Frederic Kau, Produzent Leo Zirlik), in dem der bedauernswerte Enno ziemlich absurden Theorien anheimfällt. Das Ergebnis (mit Ole Fischer, Anke Ellermann, Jasper Vogt, Pegan van Pelt und Nik Breidenbach) gefällt mir sehr gut... Danke der gesamten Crew für eine schöne Zeit in Hamburg.
Es war wirklich ein schönes Gefühl, ziemlich genau zwei Jahre nach den Dreharbeiten zu "Hundswut" noch einmal hier im Freilichtmuseum in Finsterau zu sein - und dabei nicht nur Marlenes Kaffeebar zu vermissen. Sofort sind die Bilder und die Stimmung an diesem Set wieder im Kopf. Seitdem hat "Hundswut" einen wirklich fantastischen Weg genommen, der nun einen weiteren Höhepunkt mit seiner Fernsehpremiere am Samstag, 26.10 um 22 Uhr im Bayerischen Rundfunk erreicht. Die Ausstrahlung ist eine verdiente Anerkennung für einen harten, aber wichtigen, weil ehrlichen Film- Schaut doch gerne hinein (auch in der Mediathek) und sorgt für ein wenig Quote. Eure Aufmerksamkeit liefert die besten Argumente, denn wir alle möchten gerne für Euch weiterproduzieren...
Immer wieder ist eine gewisse Anspannung da, aber auch eine sehr große Freude (selbst, wenn sie hier nicht gerade zu sehen ist...), wenn ein neues Projekt ansteht. Solch eines heißt noch immer große finanzielle Hürden nehmen zu müssen, kaum einen gangbaren Weg zu sehen ohne ebenso große finanzielle Unterstützung, sich aber auch gerne aufzuopfern, der Liebe zur Kunst und des Tuns wegen. Und genau deshalb gehe ich zumindest dann relativ mutig aus dem Haus, wenn es ein solches Ziel gibt! Der Mut, der in der Vergangenheit schon mehr als einmal dank guter Menschen belohnt worden ist, lässt die Angst vorm Scheitern und die Enge, die diese Welt für uns so oft bereit hält, zumindest für Momente vertreiben. Ja, so abgedroschen es klingen und so schwer und mitunter frustrierend dieser Gang nach draußen auch sein mag, so gerne stelle ich mich mittlerweile dem Unwägbaren. Was dabei half, war zunehmend ein positives Denken und die Schritte, sich vom persönlich Unnützen und gar Schädlichen zu befreien. Noch immer oder endlich den Träumen folgen, trägt eine gewisse Leichtigkeit in sich, selbst wenn das große Ziel nicht mehr erreicht werden kann. Den Weg aber, den er in sich birgt und die Menschen, die ich dabei kennenlerne, lassen jeden weiteren Tag wertvoll erscheinen und mich auch immer friedfertiger werden, mir selbst und meinem Umfeld gegenüber. Das fühlt sich einfach fantastisch an und das wollte ich eben mal mitteilen... Mehr zu dem Projekt, an dem wieder einmal wunderbar anständige und fabelhaft kreative Menschen beteiligt sein werden, folgt - so ist die Hoffnung - in den nächsten Wochen. Ich wünsche einen guten, inhaltsreichen und/oder entspannten Sonntag.
Sie ist und bleibt unsere Liebe: die Musik! Wir sind in den Vorbereitungen, freuen uns schon jetzt auf das zauberhafte Publikum unserer Heimatstadt und
Auch als Polizist kann man mal unterwegs sein. Vor Jahrzehnten wäre das für mich unvorstellbar gewesen... Danke dem Team für die schöne Zeit in Leipzig und den tollen Kurzfilm "Maitag" (Regie: Ronja Saarinen).
Als ich an jenem heißen 12. August 1994 zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Band eine Bühne betrat, war das bereits einige Jahre nachdem ich angefangen hatte, sehnsüchtige Texte zur Blues-Musik zu schreiben und sie zu singen. Angewidert von der DDR, in der wir nie auftreten durften, aber auch nie angekommen in der BRD, gingen vier junge Männer im kleinen Saal des Jugendklubhauses "Philipp Müller" und spielten ein wütendes Set vor einer vergessenen Jugend, die mit einer Zeit klarkommen musste, in der sie an jeder Straßenecke in eine der Schlägereien geraten konnte, in denen einige von ihnen bereits umgebracht worden sind und in denen auch später noch getötet wurde. Die bessere Welt, auf die wir vier Jahre zuvor noch hofften, ist im Irak, in Bosnien, in Ruanda und auf unseren eigenen Straßen zerstört worden. Und von politischen Einscheidungen. Die Eltern-Generation war mitunter orientierungslos, das Stahlwerk schmolz und walzte nicht mehr, einige von uns waren zum ersten Mal arbeitslos. Es war der Beginn von dem, was später Neo-Liberalismus genannt werden sollte, in dem Reich immer ungezügelter Arm fraß und sich all dies in extremen Denkweisen entlud. Und in Straßenkämpfen. All das waren Inhalte unserer Songs, die wir "Hass und Gewalt", "Wach auf!", "Denke daran" oder "Wollt ihr das?" nannten. Unsere Musik war irgendwo zwischen Noise, Punk und Hardcore verankert. Wir hörten Biohazard und Sick Of It All, Type O Negative und Danzig, Hass und Razzia. In den Diskotheken lief Nirvana, der Tod von Kurt Cobain berührte. Wir, das waren die Hard Facts: Tinnef, Terror, Hamster und ich.
Ganz herzlichen Dank jenen zahlreichen Menschen, die am Freitag in die Brandenburger Johanniskirche kamen, um ihre Aufmerksamkeit Jugendlichen der Otto-Tschirch-Schule für ihr Stück über das Leben und die Ermordung des Künstlers Paul Goesch zu schenken und ihnen reichlich Applaus spendeten. Der war mehr als verdient, denn es steckte einiges an harter Arbeit in der Aufführung des schwierigen Themas und für die meisten der Beteiligten war die künstlerische Arbeit Neuland. Umso schöner war es, das gute Ergebnis und schließlich auch den Zuspruch des Publikums erlebt zu haben. Ich danke allen Menschen, die an dem Projekt beteiligt waren und damit auch Paul Goesch, dessen Name mir bisher völlig unbekannt gewesen ist, eine Geschichte und somit ein Gedenken gegeben haben. Sehr gerne bin ich dabei gewesen und ich wünsche es vor allem den Jugendlichen, aber auch uns allen, dass wir etwas davon mitnehmen und einen guten Weg für uns finden. Bis bald, vielleicht...
Wenn am Freitag ab 17 Uhr im Frey-Haus des Stadtmuseum Brandenburg an der Havel eine Ausstellung mit über dreißig Original-Werken des Malers und Architekten Paul Goesch eröffnet wird, findet dieses nur wenige Meter von dem Ort entfernt statt, an dem er vor über 80 Jahren ermordet worden ist. Zum Programm dieses Abends gehört auch ein Theaterstück das mit Schülerinnen und Schüler der Otto-Tschirch-Schule unter der Anleitung von Michelle Schmidt, Kathrin Kruppa und Maren Werner entstanden ist und Szenen aus dem Leben des Künstlers aufgreift. Und wieder zeigt diese Schule, die mich vor neun Jahren schon mit einem Stück über den ebenfalls in meiner Heimatstadt ermordeten Max Timmel sehr berührte, einmal mehr, dass sie nicht nur die noch immer wichtigen historischen Themen aufgreift, sondern stellt die für uns noch wichtigere Frage, was auch heute noch psychisch kranke Menschen oder was Kunst und Kultur wert sind.
Gestern fand die Kinotour von "Hundswut" im Berliner Kant Kino ihren würdigen Abschluss. Einmal mehr traf der Film auf ein offenes, interessiertes Publikum und wieder wurde es auch unter den Beteiligten emotional. Für mich sind seit der Kontaktaufnahme bis hierher zwei Jahre vergangen, in denen mir die Menschen, die dieses aufrüttelnde Werk schufen, schon auch ans Herz gewachsen sind. Es war wirklich schön, einige von ihnen in Berlin noch einmal wiederzusehen, andere kennenzulernen und auch über den überraschenden Besuch einer Kollegin aus der Horrorshow habe ich mich sehr gefreut. Ein wirklich schöner Abend zum Ende der Tour, den ich viel zu früh verlassen musste. Ich hoffe, den Einen oder die Andere wiederzusehen und wünsche "Hundswut" - dem gnadenlosen Plädoyer für die Menschlichkeit - noch viele Wochen, Monate und Jahre in den Kinos, auf den Streaming-Plattformen und im Fernsehen. Fragt gerne in Eurem Kino nach, wenn er dort noch nicht läuft... Ich sage Danke für eine fantastische Zeit und Bereicherung und wünsche von Herzen alles Gute!
Begeisterte Menschen, eine tolle Organisation an einem Ort mit wunderschönen Kino-Sälen, eine hochkarätige Jury mit ansprechender Filmauswahl, bereichernde Workshops und viel Herzblut und Emotionen, die auch einige Organisatoren und Jury-Mitglieder sichtlich auf der Bühne zeigten und damit ihre Liebe zu unser aller Tun ausdrückten, das war die diesjährige Ausgabe des seit zweiundzwanzig Jahren stattfindenden Camgaroo Awards in München, welches generationsübergreifend von begeisterten Kindern bis hin zu gestandenen Älteren vom Filmemachen träumende und gleichzeitig schaffende Menschen zusammenbrachte. Noch immer etwas überrascht, dort auch dazuzugehören - denn unser Film "Senbazuru" war erst als Show-Reel-Szenen gedacht, ist dann doch zum Kurzfilm geworden und dann eben in der Kategorie "Emotionen" nominiert worden - erlebte ich einmal mehr eine belebende und bereichernde Zeit vor allem auch unter jungen Menschen, die mit so viel positiver Energie und Kreativität an ihren Lebensinhalt herangehen, dass es auch wieder ältere Menschen begeistert, die vom Tagesgeschäft mitunter schon etwas müde geworden sind. Dies würde ich mir in vielen Bereichen unserer Gesellschaft genauso wünschen.
Das waren sie, die „Daniel Alvarenga Filmabende“, die seinen Kino-Film „Hundswut“ erstmalig außerhalb Bayerns zeigten und unseren unter seiner Regie entstandenen Kurzfilm „Senbazuru“ zu seinen beiden ersten öffentlichen Aufführungen brachte. Seit der „Hundswut“-Premiere in Passau vor über einem Monat befindet sich Daniel nahezu täglich auf der Autobahn, um seinen Film vorzustellen und mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. An seiner Seite immer dabei: der Schauspieler Christian Swoboda.
Ihr seid klasse! Ein herzliches Dankeschön in die Heimatstadt! Der Samstag im Fontane-Klub ist ausverkauft. Nun freuen wir uns natürlich noch mehr!
Eine wunderschöne Nachricht am Abend: Unser Film ist in der Kategorie "Kurzfilm Emotionen" für die renommierten
Am kommenden Wochenende findet unser Kurzfilm "Senbazuru" seinen Weg zur Premiere in zwei Kulturstätten (am 12.4. in der Gassmühle Kemberg OT Rotta und am 13.4. im Fontane-Klub in Brandenburg an der Havel). Nicht nur, dass er dort im Vorprogramm des momentan sehr gelobten und gefeierten Langfilms "Hundswut läuft - dessen Macher Daniel Alvarenga auch uns die Regieanweisungen gab - ist für mich etwas Besonderes, sondern auch dass ein mich sehr berührender Song der musikalisch bezaubernden
Am Freitag dem 12.4. in der
Ob zu zweit oder mit dem ganzen Pulk: Wir haben zusammen sehr viel erlebt und meistens hatte das mit unserer geliebten Musik zu tun. Unsere Fahrten zu den Konzerten waren pure Abenteuer, oft irrsinnig und verrückt, aber für uns eben der ganz normale Lebensalltag, in dem wir eher eine Familie als nur Kumpel und Weggefährten waren. „Metal Maniac“ nannten Dich einige, weil Du schon in grauen Vorzeiten Alben von Bands anschlepptest, von denen wir im Leben noch nichts gehört hatten. Die Band, in der wir selbst dann einst zusammen musiziert haben, ist jedoch niemals aufgetreten. Immerhin aber produzierte sie ein paar Aufnahmen und lustige T-Shirts, mit denen wir den Leuten erzählten, dass die Welt auf unsere Musik warten würde. Letztens erst haben wir noch darüber gelacht und Du schicktest mir ein Bild, auf dem Tünnefs Kunstwerk zu sehen war, mit der Bemerkung, dass Dir das von ihm gestaltete Leibchen sogar noch passen würde... Die Welt wartete nicht auf uns, aber sie drehte sich weiter – und musste uns irgendwie aushalten. Es lag sehr viel Lebendigkeit auf unserem Weg – und auch sehr Trauriges. Wir wollten uns noch einmal treffen, um uns an unsere Zeit zu erinnern. Diese Gelegenheit haben wir nunmehr genauso wenig, wie eine, die uns noch einmal zusammen auf ein Konzert führt. Deine Erinnerungen hätte ich gerne mitgenommen für ein Buch, das ich über die Zeit der 80er und 90er schreibe – über unsere Zeit und unsere Kultur. Nun werden sie darin fehlen, so wie Du Menschen fehlen wirst. Ich habe Deinen Musikgeschmack immer gemocht. Du hast meinen Horizont erweitert und warst einfach einer der Anständigsten und mir Liebsten unserer einstigen Meute. Ich habe es sehr geschätzt, dass Du immer ruhig und besonnen geblieben bist, wenn alles andere mal wieder am Durchdrehen war. Du gehst viel zu früh, Jens! Nimm Deinen Sohn in den Arm und grüß unseren Tünnef. Allen, die Dich vermissen, wünsche ich viel Kraft in ihrer Trauer. Bis bald, vielleicht, irgendwann...
"Wenn ich ganz für mich bin..." am Dienstag in der Uckermark: Ich danke einem wohlwollenden Publikum, dass es uns durch dieses für mich schwerste, weil persönlichste und ursprünglich nur für geschlossene Therapie-Runden bestimmte Programm getragen hat. Vielen Dank der AWO (Frau Schultze) für die Einladung sowie der Stadt Prenzlau für die Werbung und von Herzen natürlich auch diesen drei Menschen, welche diese lange nicht mehr geschehene Reise durch das Innerste möglich machten: Stefanie Deisler (Gesang), Göran Schade (Piano) und Andeas Bergmann (Technik).
Diesen Film gilt es zu verarbeiten, ob seines bedrückenden Themas einer modern-mordwütigen Hexenverfolgung oder des durchaus belebenden Drumherums seiner Entstehung und - nun endlich auch - seiner Premiere. Viele Worte möchte ich darüber nicht verlieren, es sei denn, zu einer Empfehlung, sich diesen Film anzuschauen. Die Story und ihre Darsteller sind es ohnehin wert, eines der Kinos aufzusuchen, in dem der Film in den nächsten Monaten läuft, aber auch die hervorragende Bild- und Tongestaltung machen ihn zu einem meisterlichen Werk, hinter dem sich schon lange keine Independent-Produktion mehr vermuten lässt. Szenen erscheinen oft so düster auf der Leinwand, wie die Finsternis in ihren Protagonisten vorhanden ist und lassen manches eher erahnen, um dann plötzlich wieder sehr deutlich zu werden. An einigen Stellen stellt sich die Frage, ob überhaupt noch ein (Sinn-)Bild in ihnen ist, an anderen wird es in seiner Zeichnung so gewaltig, dass die Kontrarietät von Schönheit und Grausamkeit der (menschlichen) Natur so beeindruckend wie kaum aushaltbar ist. Sowohl in seinen Nuancen, als auch in seinen Ausbrüchen ist der Film darstellerisch ohnehin erhaben und auch die musikalische und Soundgestaltung, die in der Gesamtlänge sehr zurückhaltend ist, sich aber in den richtigen Momenten in die Bilder so zart oder brachial einfügt, wie es möglich und nötig ist, sind ein Erlebnis für sich.
Wenn man in einem nicht mehr ganz so jugendlichen Alter die Entscheidung getroffen hat, sich dem Darstellerischen und damit einer anderen Kunstform als der bisher vertrauten zuzuwenden, ist dies mitunter ein recht abenteuerlicher Gang ins Neuland, der jedoch mit viel Spannendem, auch Befreiendem verbunden sein kann - vor allem, wenn man ihn mit Menschen beschreitet, mit denen er nicht nur kreativ ergiebig, sondern auch mental belebend ist. Dieses Glück zeigt sich immer wieder einmal und brachte mich schließlich auch in Kontakt mit dem bayerischen Autor und Filmregisseur Daniel Alvarenga, in dessen Arbeiten sich oft eindrückliche, künstlerische Räume für die Finsternis und dem Schrecklichen in uns finden, wobei sie in ihren Botschaften jedoch die Menschlichkeit nicht nur nicht vermissen lassen, sondern sie klar in den Vordergrund stellen. So ist es auch im mit viel Herzblut gedrehten Kinofilm „
... die menschlichen Begegnungen, die sich gut anfühlen. Mögen es wieder mehr davon werden, nicht nur auf unseren Konzerten: 


Auch der letzte von drei spannenden Drehtagen mit einem äußerst liebenswerten Team war intensiv und hinterlässt tiefe Spuren in mir. Heute mit der zauberhaften Lena Conzendorf ("Sturm der Liebe")... Danke Daniel Alvarenga (für einfach alles!), Nadine Arndt und Andreas Bergmann. Es war wirklich fantastisch mit Euch zu arbeiten! Dank auch jetzt schon einmal an alle Menschen, die uns unterstützten. Ohne Euch könnten wir dieses Projekt nicht verwirklichen! Und bevor mich die Gefühle überwältigen, schließe ich hier erst einmal und melde mich bald mit weiteren Infos zum Film und den Menschen, die ihn möglich machen... Gute Nacht!
Love, Peace and Music, oder so. Herzliche Grüße aus MD und meinen Freunden, Kollegen, Bekannten, Verwandten sowie allen Anderen eine schöne Vorweihnachtszeit gewünscht...
Mit einem grippalen Infekt und einem verschobenen Konzert dachte ich, dass dieses Jahr zumindest künstlerisch für mich ein abgeschlossenes ist - da fliegen für die letzten Wochen gleich mehrere Projekte ein, die es „mal eben noch“ umzusetzen gilt. Irgendwie passend dazu, dass sich ausgerechnet heute die Weltpremiere des Films "Hundswut" ankündigt, die am 13. März in Passau gefeiert wird. Auf diesen Tag freue ich mich natürlich sehr, möchte ich doch erleben, ob der Film tatsächlich so fantastisch geworden wie die Atmosphäre am Set gewesen ist. Ich bin da sehr guter Dinge, denn noch immer erinnere ich mich gerne an die wirklich bereichernden Tage in Bayern. 
Der 9. November steht wie kaum ein anderes Datum dafür, dass es die Hässlichkeit und die Schönheit menschlichen Treibens so konträr gegenüber stellt, dass es fast unglaublich ist, dass die selbe Spezies derartige Widersprüche in sich trägt. Gewalt, Zerstörung, Ausrottung und anhaltende Dunkelheit stehen den Begegnungen und innigen Umarmungen einer friedlichen Revolution, Hoffnung und Menschlichkeit gegenüber. Beides hat als Einziges nie auf Dauer überlebt, letzteres wird jedoch hoffentlich noch lange und immer wieder in uns sein...
Wenn eine Agentur zum Casting für eine Horrorshow einlädt, habe ich erst einmal überhaupt keine Erwartungen, zumal das Gruselfilm-Genre nicht unbedingt mein bevorzugtes ist. Halloween-Verkleidungsorgien ging ich bis dato erfolgreich aus dem Wege, allenfalls bewunderte ich die Kunst von fabelhaft geschminkten Filmleichen (wie in Hundswut) und zog dort ehrfurchtsvoll Hüte vor jenen anspruchsvoll gestalteten Werken.
Ich mag das
Die "Rolle meines Lebens" hatte ich ja bereits beim Umsetzen Ronny Zeisbergscher Fantasien (inklusive seelischen Austarierens) im Oertzenhofer Gruselkabinett von Iris Schieferstein , in dem wir unseren "Blumen-Clip" drehten. Was ich dieser Tage hinter den Kulissen der Horrornächte im Filmpark Babelsberg sah, war auch nicht schlecht... Es gibt 8 Termine an den Wochenenden zwischen dem 13.10. und dem 4.11., drei davon sind bereits ausverkauft. Der Horror der "normalen" Welt reicht mir bei weitem schon aus - wer sich aber noch ein wenig obendrauf gruseln möchte: Tickets gibt es auf der Seite des Filmparks...
Er sah in meinen Texten seinerzeit etwas Besonderes und brachte mich auf den Weg, neben dem Straßenköter auch den Künstler in mir zu entdecken und ihn letztendlich ernst zu nehmen...
Nette Abend-Entspannung in Dortmund nach einem straffen Recherche-Tag im Rock Hard -Archiv. Eine Stadt voller Gegensätze, voller rauem Charme, in der Resignation und Begeisterung sehr eng beieinander liegen. Auf jenem See, auf dem nun lustig-rosane Auto-Tretboote und Segler ihre Runden ziehen wie Enten ihre Jungen auf, stand übrigens einst - ähnlich wie in meiner Heimatstadt - ein imposantes Stahlwerk, dessen Relikte sich nur noch hier und dort als Erinnerungen an eine scheinbar längst vergangene Zeit zeigen. So wie jene, in die ich mich momentan begebe, um einige verrückte Jahre noch einmal zu beleuchten, in denen viele nicht wussten, ob sie Aufbruch oder Niedergang bedeuteten. Ausgeprägt waren die Jugendkulturen, in denen ich einigem Hass, ein wenig Liebe und sehr viel Musik begegnete. Eine intensive und noch einmal sehr prägende Episode, auf die ich zurückblicken kann.
"Wieder Brandenburg, wieder Flugplatz Briest, ein Replik des vergangenen Jahres... Wir begannen zu spielen und der Platz vor der Bühne war gefüllt. Diesmal verzichteten wir auf Spielereien wie ein Intro und Nebel, wollten uns puristisch geben, so wie es einmal begonnen hatte. Es war ein Konzert, bei dem der Funke sofort übersprang. Das dort war unser Publikum! Und es war ein Fauxpas-Konzert: gerissene Gitarrensaiten, Lieder, die mitgesungen wurden, Wut und Melancholie in mir. Besonders der letzte Teil des Auftritts hatte es in sich. Zweimal hatte ich während des Konzerts erwähnt, nun in eine Pause gehen zu wollen, zweimal befremdliche Gesichter im Publikum, zweimal die Ankündigung vom Ende. Für die letzten Songs der Zugaben holten wir Janis und Sylvie noch einmal auf die Bühne, um mit ihnen das lange nicht gespielte „Brandenburg/City“ und „Weil Du so bist“ zu zelebrieren. Schon bei den Proben jagte bei diesen Songs eine Gänsehaut die nächste. Diese starken Lieder, ver- edelt durch die Stimmen der beiden Frauen, hinterließen auch beim Publikum Eindruck. Es war das letzte Mal, dass ich die Chöre vor der Bühne vernahm, es war das letzte Mal, das Licht auf das Fauxpas-Publikum fiel, das letzte Mal, dass ich die Gesichter vor mir sah, die so viel in mir auslösen konnten. Ich musste schnell von der Bühne gehen, wartete nicht ab, bis der letzte Ton des letzten Liedes verklungen war, sondern ging einfach runter und drückte mich an ein paar Leuten vorbei, um rasch nach hinten zu verschwinden. Die Tränen standen mir in den Augen. Ohne, dass wir es vorher besprochen hatten, ahnte ich, gerade das letzte Konzert mit dieser Band gespielt zu haben. Weit hinter der Bühne, wo mich niemand mehr erreichen konnte, sah ich in einen sternenklaren Himmel und hörte leise die Pausenmusik. Ich brauchte Momente, um durchzuatmen, um Sauerstoff in das Gehirn zu lassen und um mit meinem jämmerlichen Gefühl klarzukommen. Später, im Trubel auf dem Festivalgelände, fühlte ich mich ziemlich allein..."
1990 war das Jahr, in dem sich nicht nur, aber auch für uns Metal-Fans vieles änderte. Dazu gehörte unweigerlich auch dieser Katalog, der uns ganz neue Welten eröffnete. Wir waren mehr als verrückt (nach dieser Musik...), genossen unsere Freiheit und glaubten an bessere Zeiten... Heute durfte ich mich noch einmal auf eine Reise in diese Vergangenheit begeben. Vielen Dank EMP für den mehr als netten Empfang und die Unterstützung meines Buchprojektes...
Ich gebe zu, es gab und gibt Zeiten in meinem Leben, in denen ich mit der Musik und dem Drumherum überhaupt nichts (mehr) anfangen konnte und kann. Inflationär behandelt auf den Ramschtischen der Industrie wird sie präsentiert an meist sterilen, austauschbaren Veranstaltungsorten, die so rein gar nichts mit dem zu tun haben, wofür der Inhalt und die Hingabe einstiger Protagonisten stand. In den letzten Wochen allerdings wurde ich an verschiedenen Orten sehr überrascht. An ihnen trotz(t)en Musiker und Veranstalter abseits des "großen" Geschehens den derzeit widrigen Bedingungen und beweisen, dass - wenn das Publikum nur mitspielt - wir uns eben doch nicht am vielbeschworenen Ende der Kultur hierzulande befinden. Dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um ein Rockfestival oder eine Liedermacher-Geschichte handelte, der lebendige Geist, den ich spürte, war überall ein ähnlicher und fühlte sich nah und echt an. Für uns gilt wohl, die Liebe zur Sache an sich wiederzuentdecken und nicht nur liebgewonnene Margen im Visier zu haben. Dennoch: Unter dem Existenzminimum geht eben auch für die Künstlerin nichts, aber die kleineren Brötchen mit den gesünderen Zutaten sind vielleicht doch die besseren. Möge die Begeisterung der Menschen zu ehrlicher, handgemachter und inhaltsreicher Kunst und Kultur, in der wir uns erleben und austauschen können, noch lange andauern. Ohne sie könnten wir zu einer mit Unrat vollgestopften Hülle verkommen...
Fußball kann manchmal eben nicht nur Nebensache sein. Warum? Weil er einer der wenigen Gelegenheiten ist, echte Emotionen zu erleben. Daran hapert es bei mir ständig. Und manchmal will ich das auch gar nicht, wohl wissend, dass dies kein gesundes Vorhaben ist. Dass diese Geschichte gestern mit großen Gefühlswelten zu tun haben wird, war von Anfang an klar. Das hatte sie doch letzte Woche schon! Also doch zum Fußball? Eigentlich nicht, denn es war ja (fast) alles schon geklärt. Und die Arbeit hier macht sich nicht von selbst…
Wenn junge Menschen sich im darstellenden Spiel ihren Themen zuwenden, kann beeindruckendes entstehen. So sah ich dieser Tage unter der Obhut der Lehrerinnen Heike Schade und Luisa Stelle am Bertolt-Brecht-Gymnasium der Stadt Brandenburg Stücke, in denen ich nachdenkliches über den zweifelhaften Zustand deutscher Justiz mancherorts oder erschütterndes über den Krieg erlebte - aber auch ein Stück über etwas Zauberhaftes und Lebenswertes in einer düsteren Welt: der ersten Liebe. Jedes Stück hatte dabei etwas Besonderes, sowohl jene, die tiefste menschliche Abgründe zeigten, als auch jenes über die Zuneigung zwischen Menschen. Dass es im Vorfeld zu letzterem aufgeregte Diskussionen darüber gab, ob man (in diesem Falle sehr harmlose) Sexualität überhaupt in einer Jugendaufführung darstellen darf, empfand ich als abseits jedweder Aufklärung und sehr bedenklich…
Auf den Tag genau vor 20 Jahren haben wir unser Stahl-Lied das erste Mal präsentiert. Bis heute ist er wohl einer der erfolgreichsten Titel, zu denen ich jemals einen Text geliefert und viel gutes Feedback bekommen habe - auch von Fans anderer Vereine. Die Momente, als ich das Lied zum ersten Mal im Stadion hörte, die Fans die Schals in die Höhe nahmen und mitsangen, und der damalige Präsident und Kult-Stadionsprecher Bernd Kuhlmey uns die Trikots überreichte, werde ich nicht vergessen. Dieses Lied ist lange nicht perfekt, aber es kam von innen. Es ist kein Reißbrett-Kram, sondern gelebtes Leben, Gefühl und Leidenschaft - so wie die Stahl-Elf momentan aufläuft. Irgendwann ein Stück geschaffen zu haben, das Menschen auch heute noch etwas bedeutet und welches sie weitertragen, freut mich unendlich. Denn noch immer wird dieses Lied im Stadion gespielt und mir - bei einem meiner seltenen Besuche eines Fußballspiels - auch mal rau-charmant das Mikro angeboten... Es ist gut, dass es immer irgendwie weitergeht und einiges von dem Vergangenen in uns bleibt. Auf die Erinnerung und auf dass ihr dieses Jahr aufsteigt!
Heute vor einem Jahr haben Brandenburger Künstlerinnen und Künstler ein Festival für den Frieden veranstaltet. Ich erinnere mich noch immer gerne an den magischen Abend in der Johanniskirche, an dem die meisten Menschen nur eine Sehnsucht gehabt haben dürften: das baldmögliche Ende des kriegerischen Wahnsinns. So sehr wir uns das wünschten, ist mir heute mehr denn je bewusst: unsere kollektive menschliche Psyche scheint nur immer wieder in ihren alten Mustern einen stabilen Bestand zu haben, in denen es um Konkurrenz geht und jeder Gedanke an ein friedliches Zusammenleben, an eine ökonomisch gerechtere und sich ökologisch im Gleichgewicht befindende Welt scheint uns zutiefst zu verunsichern.
Nach einer finsteren Motorrad-Reise mit zwei Kumpel zum Nordkap, während der uns im rauen Lappland oberhalb des Polarkreises Hagel, Kälte und Blitzschläge begegneten und eine extrem mückenhaltige Luft uns so sehr zusetzte, dass sie uns in den hellen Nächten um Midsommar fluchend in unsere Zelte flüchten ließ, war dann Luleå die erste Stadt, in der uns die Sonne Schwedens wieder begegnete, zusammen mit einer herzerwärmend lächelnden Kellnerin, die uns mit warmen Essen auf dem Tisch und einer sauberen Toilette zurück in der Zivilisation begrüßte. Daran denke ich immer wieder, wenn ich auf den Namen dieser Stadt stoße. Seit heute wird es wohl noch etwas sein, an das ich mich beim Gedanken an die Stadt am "Ende der Ostsee" erinnere. Denn gute zwanzig Jahre später hat uns das "Luleå International Film Festival" mit "Dalliance" für seinen Preis nominiert. Das verschönert meinen Sonntag…
„Howdy Eddy – Musik jenseits von Gut und Böse“ ist das Credo der „Edgar Lend Radio Show“. Der Name ist Programm, denn Eddy reitet keine Wellen, und wenn, dann die eigenen und das ohne Kompromisse. In einigen Sendungen konnte ich mich von deren Vielseitigkeit überzeugen und so geschieht es, dass neben einer bekannten Dark Wave Band auch schon einmal die örtlichen Underground-Thrasher über den Äther kommen. Eben ganz so, wie es Eddy gefällt. Eine umso größere Ehre ist es nun, dass er seine heutige Sendung 
Am vergangenen Sonntag vor genau fünf Jahren haben wir uns zum ersten Mal in einem Proberaum getroffen, nur wenige Wochen, nachdem ich Katharina - auch zum ersten Mal - persönlich begegnet bin. Sie hatte drei meiner Texte, die ich einst zu anderen Musiken schrieb, neu vertont, und zu dritt schauten wir, ob wir auch im Zusammenspiel ein gemeinsames Gefühl für ihre Kompositionen finden würden. Es dauerte nur wenige Minuten, bis wir erste berührende Momente erlebten. Als ich hörte, wie Katharina meine Albträume aus „Nach Mitternacht“ mit ihrer Stimme so intensiv durch den Raum schickte, dass mir die Knie butterweich wurden und Göran zu ihrem Piano eine klangliche Begleitung fand, die mich sofort in gleichermaßen erschreckend wie beruhigende, innere Bilder hineinzog, war es eigentlich schon um mich geschehen.
Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Bekannte und MedienpartnerInnen,
So wie sich das Jahr hierzulande mit vorsichtigen Sonnenstrahlen verabschiedet, so sehr möchte ich daran glauben, dass es im neuen wieder mehr davon gibt. Für uns alle. Kommt gut dorthin, vielleicht sehen wir uns…
Es kann schmerzhaft, es kann sehr gefühlsbelastet sein, dieses immer wieder einkehrende Weihnachten. Bei allen neu entstehenden, zwischen-menschlichen Verbindungen, die sich durchaus gut anfühlen können und wertvoll sind, sind andere nie ganz fort gewesen - und manche können noch immer sehr belastend sein. Es sind die ursprünglichen Beziehungen, die am stärksten wirken. Oft ist in den Familien einiges zerrüttet und zu manch Menschen im Augenblick und auch in dieser Zeit kein oder wenig Zugang möglich. Manchmal bleibt es so. Im Spüren des Schmerzes darüber und in seiner Akzeptanz liegt aber auch die Chance auf anschließende, gute Momente. Eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Es ist für mich nicht erschreckend, sondern eine Normalität, dass meine Gedanken bei jenen sind, denen es nicht gut geht, die Krankenheiten erleiden, die in irdischen und persönlichen Katastrophen versuchen, zu überleben. Auch diejenigen, die dieses Fest nicht mehr erleben, sitzen in meiner Erinnerung an einem innerlich ausreichend gedeckten Tisch, auf dem so manch Lücke wohlwollend gefüllt wurde. Es gibt Menschen, die schon seit langem leiden. Gerade jenen wünsche ich Kraft. Nicht nur, aber insbesondere in diesen Tagen. Euch allen das bestmögliche und bestenfalls ein frohes Fest!
Einen schönen Jahresabschluss gibt es für Katharina, Göran und mich heute im
Vor einer Woche reiste ich von Bayern zurück ins Brandenburgische. Einfach so. Es hat keinen Menschen interessiert und das ist verdammt gut so. Vor 33 Jahren war ich zu besoffen, um etwas vom Mauerfall, der sich in diesen Stunden abspielte, mitzubekommen. Ein paar Stunden später war ich in Westberlin. Bin ich in der Gegend, zieht es mich noch immer wie magisch an diese Grenze. Im Sommer an der Ostsee, im Herbst im Harz und vor einer Woche in Mödlareuth, wo ein unscheinbarer Bach die Welt in zwei Systeme und die Familien eines Dorfes für viele Jahre - manche für immer - trennte. Ich weiß nicht, warum es mich an diese Orte treibt und was ich mit dieser Grenze noch auszumachen habe, außer vielleicht, wie sehr sie mich an den Dingen gehindert hat, die ich mir erträumt hatte und wie ich in einem System der Angst gelitten habe. Es ist gut, dass diese Grenze sich nur noch im Museum dort befindet und ich hoffe, dass wir bald auch die letzten Reste davon in uns überwunden haben. Es war fantastisch, in Bayern mit Menschen völlig unterschiedlicher Herkünfte zu arbeiten, deren Nationalitäten nie ein Thema waren, es sei denn, es ging um Ausflugstipps an die schönsten Orte der Welt. Mögen wir endlich in ihr auch die letzten Grenzen überwinden und uns alle als sehnsüchtige und liebenswerte Menschen begreifen. Überall! Das wünsche ich mir an diesem Tag...
Die Tage, an denen ich das Gefühl habe, etwas wirklich Sinnvolles zu tun, sind jene, die mir die wertvollsten sind. Oft haben diese Tage viel mit Kunst zu tun, meist verbunden mit gesellschaftlichen Themen, die ich für (über-lebens-)wichtig halte und in denen ich mich selbst engagieren kann. Anfang des Jahres bin ich auf das Spielfilm-Projekt "Hundwut“ aufmerksam geworden, welches mich sofort innigst ansprach und faszinierte, gerade wegen der Düsternis seines Themas, mit dessen bewusster Auseinandersetzung seltsamerweise die eigene Depression auch mal ins Abseits gelangen kann. Ich reiste also in einem seltenen Glück ans Set, ein Projekt nicht nur ideell, sondern vor allem – und das ist mir das wichtigste - auch mit Tatkraft unterstützen zu können.
Seit einiger Zeit bin ich in Bayern bei Dreharbeiten unterwegs. Es sind fantastische Tage und ich denke, es wird ein ebensolcher Film. Mehr dazu demnächst... Zwischendurch gab es auch mal wieder eine klitzekleine Rolle beim Ingo Lenßen. Zu sehen um 17 Uhr auf SAT.1 ... Bis dahin...
Dreh-Ende am Sonntag... Es ist unmöglich, eine normale Liebesgeschichte zu verfilmen, wenn wir mit
„Heimwärts“ ist für mich kein Begriff für den Ort einer wohligen Zuflucht nach langem Unterwegssein. Noch immer und immer wieder treibt es mich fort, der permanente Aufbruch scheint ein Teil meines Wesens zu sein. Dennoch gibt es Orte, die sich hin und wieder wie ein gutes Heim anfühlen. So erlebte ich es beim vergangenen Heimwerts-Festival, das mir in sehr guter Erinnerung bleiben wird. Viele nette Menschen und fantastische Künstler habe ich dabei kennenlernen dürfen. Mein Dank und meine Grüße gehen im Besonderen an RAMI HATTAB, Alexander Thomalla (Foto), Deep in Moon, Branded, Sebastian Block, Vicconcerto, Steffen Hagemann und Geordie Little. Eure Vorstellungen fand ich klasse! Danke natürlich dem ganzen Team des Kleinkunst Brandenburg e.V. für die kräftezehrende, tolle Organisation, für die Freundlichkeit und das Aufgeschlossensein, für das Schaffen eines schönen, kulturellen Kleinods (das so klein gar nicht ist) , welches hoffentlich in irgendeiner Form seine Fortsetzung findet. Für einen Moment genieße ich noch die schöne Erinnerung, bevor es mich am Wochenende schon wieder in die Ferne treibt. Dieses Mal nach Mecklenburg-Vorpommern für eine Videoproduktion mit Burges Gränzer Schade: Jenseits schillernder Welten. Aber auch nach dieser freue ich mich, bald wieder heimwärts zu kommen...
Nichts hat mich beim Schreiben je mehr bewegt, als dieses Buch. Deshalb bin ich in manchen Momenten noch immer zwiegespalten, was seine Veröffentlichung betrifft. Nur sagte mir die betroffene Frau jüngst, dass das Erzählen ihrer Geschichte sie befreit hat und es gut ist, dass es dieses Buch gibt. Nun ist es in seiner zweiten Auflage erschienen und überall erhältlich, wo es Bücher gibt (auch als e-book)
Wegen der Nachfrage: Das Gespräch mit Heike Stricker und mir bei Radio PAX zum Thema "Depressionen" ist jetzt als Podcast verfügbar. Vielen Dank noch einmal Aaron, Olaf, Nils und dem gesamten Team für die wertvolle Zeit!
Liebe Freunde,
Vor einer Woche spielten Katharina Burges, Göran Schade und ich ein kurzes, aber sehr besonderers Konzert vor Menschen, die sich mit ihrem Leiden befassen müssen, weil sie sonst in eine große Dunkelheit abzugleiten drohen, aus der es mitunter kein Zurück gibt. Dass dennoch Hoffnung genau in jener Finsternis liegen kann, habe ich während der Zeit dort sowohl während unseres Auftrittes, als auch in den Gesprächen davor und danach wieder erleben können. Die ganze Veranstaltung, die zum Auftakt einer Fotoausstellung von Heike Stricker zum Thema "Depressionen" in der St.Johanniskirche stand, war von engagierten Menschen sehr liebevoll organisiert und fand in einer angemessenen Atmosphäre, umrahmt von wertvollen Redebeiträgen, statt. Auch unseren Auftritt, bei dem schon der Soundcheck ein angenehm-emotionales Erlebnis gewesen ist, erlebte ich als sehr intensiv und vom Publikum aufmerksam angenommen. Gerade diese Art von Konzerten sind auch für mich ganz besondere, die nicht spurlos an mir vorbeigehen und lange nachwirken. Was mir immer wieder nach solchen Momenten bleibt ist, all diesen liebenswerten Menschen viel Kraft, Glück und vor allem auch Freude im und am Leben zu wünschen. Heike Strickers Fotoausstellung kann noch bis zum 8. August, jeweils Donnerstag bis Sonntag von 16 - 19 Uhr in der Brandenburger St.Johanniskirche besucht werden.
"In freudiger Erwartung", so ließe sich dieses Bild beschreiben. Und das bin ich. Nach vielen Wochen Arbeit ist etwas Neues entstanden. Mehr dazu in den nächsten Tagen...

Liebe Freunde,
Als "ein neues Märchen aus alter Zeit" beschreibt die Märkische Allgemeine Zeitung diese kleine Geschichte, die eine von kurzen Erzählungen und Sagen um meine Heimatstadt ist, die noch unveröffentlicht bei mir herumschlummern. Zum 100. Geburtstag der "Bauchschmerzenbrücke" druckt die Zeitung nun eine davon. Vielleicht findet findet Ihr die Reminiszenz an einen Film und Kenner sogar den Anachronismus in ihr...








