Sieben Jahre erst? Dafür ist doch einiges passiert. Wo wir hier noch bei einem ersten vorsichtigen Shooting in eine ungewisse Zukunft blickten, verstehen wir uns heute im künstlerischen Bereich blind. Auch im Miteinander. Völlig entspannt arbeiten wir seit Tagen an unserem nächsten Album, am Tanz unserer Seelen, an wieder Neuem, das uns an einigen Stellen selbst überraschte. Vor Jahren konnten wir das alles nicht wissen, nicht ahnen, dass es funktionieren und sich fügen würde, auch wenn wir - zumindest damals - gerne öfter unterwegs gewesen wären. Nun ist es okay, wie es ist. Milde zu uns selbst geworden lassen wir nur jenes geschehen, was scheinbar sein soll. Dies tun wir ohne Druck, aber noch immer leidenschaftlich. Der Traum von der großen, erfolgreichen Musik hat sich verflüchtigt, der Antrieb für das weitere Schaffen soll die Sinnhaftigkeit darin sein. Die mag immer anderswo liegen und unterschiedlich wahrgenommen werden. Und wenn das Gefühl des Abschieds mein steter Begleiter ist, mit dem Wissen, dass die Dunkelheit irgendwann unvermeidlich ist, hoffe ich, dass unsere Lieder bleiben werden. Jenen, denen sie jetzt schon etwas bedeuten, und Anderen, die sie später entdecken mögen. Es fühlt sich gut an, etwas des Tuns wegen zu schaffen, und es ist gut, dass diese beiden Menschen hier noch immer dabei sind. In sieben Jahren ist viel geschehen...
Neues & Gedanken