Sich nur noch sehr wenig mit Musik zu beschäftigen heißt für mich auch, dass diese Momente zu den besonders schönen gehören: jene, in denen wir dann doch wieder dazu kommen das zu tun, was wir zutiefst lieben. Momentan im Studio, um die Stücke der "Tanzenden Seelen" aufzunehmen, kann ich diesen drei Menschen wieder nur zutiefst dankbar sein: Jürgen Block, in dessen immer wieder fantastisch klingendem Studio wir uns einfach zu Hause fühlen, in dem nach jeglichem Verkabeln durch den Meister selbst bereits ein Sound erzeugt ist, in dem wir vollends aufgehen und all unsere Emotionalität ungehemmt und mit angenehmer Sicherheit festhalten können. Jürgen ist für uns als Ensemble ein ebensolcher Glücksfall, wie es Katharina und Göran für mich persönlich sind, wenn ich erleben darf, wie diese beiden sich in ihrem musikalischen Empfinden nahezu blind verstehen und ohne viele Worte ihre klanglichen Bilder erzeugen. Und gerade weil die Musik für mich so selten geworden ist, möchte ich sie so verewigt wissen, wie sie in ebensolchen Augenblicken über uns kommt. Mein Gefühl sagt mir, dass wir dabei auf einem guten Weg sind, auf dem wir natürlich hoffen, unser Publikum genauso damit begeistern zu können, wie wir momentan an die Sache herangehen. Vielleicht ist der Mangel an Gelegenheiten, unsere Musik öfter Menschen zugänglich zu machen, unser persönlicher Gewinn an eigener Wertschätzung dessen, was wir tun - und natürlich auch jener uns beflügelnder Menschen, die unser Schaffen anerkennen. Euch gilt immer wieder unser herzlicher Dank wie mein ganz eigener den drei zauberhaften Menschen auf diesen Bildern...
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