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Jahresabschluss mit Lesung im Klinikum
Donnerstag, den 24. November 2011 um 12:31 Uhr

flyer_lesung_asklepios2011Hallo Freunde,

so langsam nähert sich die Weihnachtszeit und damit auch der Jahresabschluss. Zeit zum Resümieren. Es ist nun doch einiges passiert nach meinem persönlichen Chaos mit Puls-T. In den letzten Wochen sind viele neue Songs entstanden, teilweise "nach guter alter Art" im Proberaum, wobei wir einfach mal schauten, was passiert, wenn ein paar Musikverrückte aufeinander treffen und ihren Ideen freien Lauf lassen, teilweise aber auch in stetiger akribischer Arbeit mit Daniel Perlick. Ich traf dabei auf alt-vertraute Gesichter und neues Blut, allesamt scheinbar sehr hungrig, denn mitunter komme ich mit dem Schreiben der Texte nicht hinterher. Dieser Prozess dauert derzeit noch an und immer mehr gilt es, einen Wulst von zahlreichen Ideen und fertigen Stücken zu entwirren. Es gibt bisher teilweise konkrete, mitunter aber auch noch eher vage Vorstellungen, wann und wie wir diese Geschichten auf die Bühne bringen. Dass sie genau dort hin sollen, ist jedem Beteiligten ein Bedürfnis. Sobald es dazu mehr Informationen gibt, erfahrt Ihr sie natürlich sofort. 



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Weitermachen!
Montag, den 14. November 2011 um 14:07 Uhr

Hallo Freunde.

Da geht es weiter, das Veranstalter- und Musikersterben. Alleine in meinem Umfeld gibt es einige Vertreter beider Kategorien, die private Insolvenz anmelden müssen. Menschen, die dieses Genre mit Herzblut lebten und leben, aus Liebe zur Musik. Waren sie "zu blöd" zum Wirtschaften? Waren sie zu weich für den liberalisierten Markt? Oder waren es eben einfach andere Institutionen und die unmenschlichen Verhältnisse der zweifelhaft vorherrschenden Werte, die sie fast in die Knie zwangen.

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Neuer Roman erscheint um die Jahreswende
Montag, den 03. Oktober 2011 um 21:30 Uhr

Hallo Freunde.

hier möchte ich Euch schonmal einen neuen Roman ankündigen, der aller Voraussicht nach um die Jahreswende erscheinen wird. Das Buch beschreibt die Erlebnisse eines DDR - Jugendlichen in den späten 1980er Jahren. Sein Leben spielt sich zwischen Plattenbauten, Fußballstadien und Kneipen ab. Zusammen mit seinen Kumpels fährt er regelmäßig zu den Spielen seines Heimatvereins Stahl Brandenburg. Er erlebt Ausschreitungen, erste Liebe und schmerzhafte Verluste. Das Buch balanciert irgendwo zwischen den Erlebnisberichten eines Fanclubs und einer Familien-Saga. Die genaue Einordnung überlasse ich den Kritikern... Anbei findet Ihr schon einmal eine Leseprobe. Demnächst gibt es hier mehr Informationen dazu...

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Gestern in Premnitz
Samstag, den 10. September 2011 um 14:11 Uhr

Daniel Perlick und Torsten Gränzer in der Tagesklinik PremnitzEinen sehr intensiven, aber auch schönen Nachmittag habe ich gestern erleben dürfen, als ich Passagen aus meinen Büchern bei einem Treffen ehemaliger Patienten in der Tagesrehabilitation Premnitz und einige Songs aus dem Programm der "Geschichtenerzähler" vortrug. In der Tagesklinik werden Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen,mit Suchtproblemen, vor allem Alkohol-, Medikamenten- und Cannabisabhängigkeit behandelt. Eine Zeitlang habe auch ich in dieser Einrichtung gearbeitet, wobei mir Mitarbeiter und Patienten sehr ans Herz gewachsen sind.

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Größe zeigt sich beim Verlieren
Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 09:22 Uhr

beim Eingestehen von Schwäche, beim Erkennen von Grenzen. So oder so ähnlich liegt mir noch ein Song in den Ohren. Zur Größe gehört sicher auch, sich Niederlagen einzugestehen, einen Punkt zu erkennen, an dem es so nicht weitergeht, an dem der Kurs korrigiert werden muss. Lange Zeit habe ich mich mit dem Gedanken geschlagen, dieses Mal vielleicht zu schweigen, nichts der Öffentlichkeit preis zu geben, nichts von meinem Seelenleben in die Welt hinauszuposaunen. Aber irgendwie ist das seit eh und je mein Markenzeichen, zumindest, wenn es sich um den schriftlichen Ausdruck meiner Gedanken und Gefühle handelt. Ich konnte die Situation um Puls-T nicht ewig ausblenden. Seit jeher bin ich für klare Verhältnisse, fernab von Spekulationen und Könntesein-Müssenwirmalsehen-Phrasen, bin für Entscheidungen, auch wenn sie sehr weh tun. Zu viele Menschen haben an Puls-T gearbeitet, denen ich Ehrlichkeit schulde. Es wurde zu viel Zeit, Geld und Kraft investiert, um eine Erklärung außen vor zu lassen. Was kann also passieren? Was können klare Worte anrichten? Es könnte Veränderungen geben. Es könnte Tränen geben, Emotionen, die ihre Berechtigung haben. Es könnte Verärgerung geben, ja sogar Wut. Es könnten Beziehungen zerbrechen und leider ist auch genau das geschehen. Es könnte Trennungen geben, aber es könnte auch Abstand von Dingen entstehen, die mir nicht gut tun. Letzteres sehe ich dann eher positiv, wobei ich mit Trennungen immer meine Probleme hatte und habe. 

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"Aufräumen ist wichtig!"
Dienstag, den 17. Mai 2011 um 00:00 Uhr

sagte einst schon meine Mutter. Sie tat es ständig, besonders, wenn ich in meiner Unordnung, vor allem in der meines Zimmerchens, zu versinken drohte. Der ewige Klang ihrer Stimme, der sich in meinen Ohren nicht unbedingt zu angenehmen, gar lieblichen Singsang entwickelte, wurde zur nervenaufreibenden Dauerbelastung, an die ich mich aber gewöhnte, wie an mein Leben unter der Einflugschneise der Kampfhubschrauber der Nationalen Volksarmee. Die Drehflügler hörte ich irgendwann auch nicht mehr und die waren weitaus intensiver zu vernehmen, als meine gute Mutter. Ich fand schon als Lausbub, dass es wichtigere Dinge geben würde, als ein aufgeräumtes Zimmer. In den ersten Jahren wäre das Zuwendung, Akzeptanz und Empathie gewesen, in späterer Zeit dann gab ich Zigaretten, Alkohol, Fußball und, na klar, Musik den Vorzug. Ordnung? Wozu? Es lebte sich und ich schlug mich durch. Nein, ich schiss da eher drauf, was Mutter zu verkünden hatte und lebte mit Vorliebe mein Chaos. Jeder Versuch von einem geordneten Leben schlug nach kurzer Zeit schon wieder fehl. So ganz unrecht hatte die Dame dann aber wohl doch nicht, denn unsere Welt ist nunmal irgendwie geordnet, auch wenn sie hin und wieder recht unordentlich erscheinen mag und ich ihr ganz gerne eine andere Ordnung geben würde. 

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Lesung für Liu Xiaobo
Sonntag, den 20. März 2011 um 11:09 Uhr

Heute wird der internationale Tag "Freiheit für Liu Xiaobo" begangen. Das Brandenburger "event-theater" unterstützte diesen Tag mit einer Lesung im Fontane Klub, zu dem Personen aus Kultur, Politik und Gesellschaft geladen waren. Urheber für das „WorldWideReading“ ist das internationale literaturfestival berlin. Auch Thoralf und ich haben diese Aktion unterstützt, indem wir ein Gedicht vortrugen, das Xiaobo aus der Haft an seine Frau richtete.

 

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Es wird Zeit!
Donnerstag, den 17. März 2011 um 11:55 Uhr

Ich möchte diese Bilder nicht mehr sehen, die des Leides dieser armen Menschen, die nicht zur Ruhe kommen, will mich einfach nicht äußern zum medialen Großereignis, wobei eine kritische Berichterstattung dieses Mal unumgänglich scheint.Und doch machen diese Bilder etwas mit mir, wenn ich sehe, wie diese Menschen gezeichnet sind, gebeutelt von natürlichen Katastrophen, gegen die wir nichts tun können, jetzt bedroht von einer weitaus gefährlicheren, die wir hätten verhindern können... 

 
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Puls-T Album erschienen
Dienstag, den 22. Februar 2011 um 11:53 Uhr

Ich will nicht viele Worte verlieren. Der nächste Meilenstein ist gesetzt: Das Puls-T Album ist unterwegs zu uns und kann ab Donnerstag ausgeliefert werden. Für mich persönlich wird es keine große Party geben. Ich genieße diesen Moment still, für mich, auch im Kreis meiner Familie und werde mir ein wenig Erholung gönnen, bevor die Arbeit weiter geht. Ich blicke mit Stolz auf dieses musikalisches Stück Leben und freue mich, dass es Euch nun endlich zugänglich ist. Nun hoffe ich, dass es Euch gefällt. Lasst es uns wissen, was Ihr davon haltet... Vielen Dank an Euch alle!

 
Puls-T Album kann vorbestellt werden
Montag, den 07. Februar 2011 um 11:50 Uhr

Hallo Freunde,

 
nun ist es soweit, es ist Land in Sicht! Wir befinden uns auf der Zielgeraden! Es wird Zeit!!! Lange haben wir daran gearbeitet, nun soll es endlich erscheinen: das erste Puls-T Album, die "imPulse" der vergangenen Jahre, endlich hörbar gemacht. Gerade der Zieleinlauf hat noch einmal merklich Kraft gekostet, weil wir uns doch noch mit einigen Dingen umher schlagen mussten (und müssen). Nichts desto trotz, das Album ist auf dem Weg ins Presswerk und kann ab sofort vorbestellt werden. Auslieferung ist in ca. 3-4 Wochen. 
 
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Vater werden...
Sonntag, den 06. Februar 2011 um 11:49 Uhr

So eine CD-Veröffentlichung ist für mich jedes Mal wie die Geburt eines Kindes. Im Gefühlswechselbad, zwischen unbändiger Freude und purer Verzweiflung, zwischen Hochgefühlen und völligem Ausgebrannt sein. Nee, schön ist das nicht. Was macht mich denn so fertig? Das kann doch nicht der reine Arbeitsprozess sein. Klar, hier und dort fehlt Geld, da noch ne Grafik und dann noch einmal das endgültige Okay zu den Masterbandern. Aber dann? Dann wird der ganze Kram nur noch nach Hannover geschickt, dann habe ich nichts mehr in der Hand. Dann ist es genau das! Vielleicht komme ich ja damit nicht klar. Seit vier Jahren weiß ich, dass Thoralf und ich schwanger sind, über die Zeit kamen da sogar noch einige Verrückte dazu. Es war von Anfang an klar: Es wird ein Kind geben. Der Ultraschall ist gemacht, wir wissen sogar, ob es ein Junge oder Mädchen wird... Aber wie verläuft die Geburt? Ich meine nicht die Zeit des Brütens, die war anstrengend genug, sondern eben jene Niederkunft, der Moment, in dem man sagt: Hier ist dieser neue Erdenbürger. Wird er ohne Behinderungen wachsen und sich entfalten können? Wird er letztendlich Freunde finden? Und selbst wenn nicht: Ich liebe dieses Kind, denn es ist meines... Ganz normale Vatersorgen, oder? Warum tue ich mir das bloß immer wieder an? Na, weil ich so verdammt gerne Vater werde... 

 
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