| Weitermachen! |
| Montag, den 14. November 2011 um 14:07 Uhr |
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Hallo Freunde. Da geht es weiter, das Veranstalter- und Musikersterben. Alleine in meinem Umfeld gibt es einige Vertreter beider Kategorien, die private Insolvenz anmelden müssen. Menschen, die dieses Genre mit Herzblut lebten und leben, aus Liebe zur Musik. Waren sie "zu blöd" zum Wirtschaften? Waren sie zu weich für den liberalisierten Markt? Oder waren es eben einfach andere Institutionen und die unmenschlichen Verhältnisse der zweifelhaft vorherrschenden Werte, die sie fast in die Knie zwangen. Vereine wie die Gema wittern hinter allem das große Geschäft und verdienen in mafiöser Art und Weise mit. Ein nächstes Album werde ich selbst wohl in Osteuropa pressen lassen müssen, weil eben diese Gangster nicht unterscheiden, ob dort eine professionelle Plattenfirma mit Gewinn veröffentlicht oder der Hartz IV - besoldete Künstler selbst. Das ist den Herren und Damen dieser Institution scheinbar egal, denn schließlich geht es auch um das eigene Salär und die Sicherung und Rechtfertigung des eigenen Stuhls, der mittlerweile ziemlich breit geworden ist. Dass aber dieses bescheuerte System schon lange nicht mehr funktioniert und es eben nur für wenige reicht (dort dann aber oft reichlich...), ist die Quintessenz unseres vielgeliebten Freien Marktes. Da wird eben Kasse gemacht auf dem Buckel anderer Leute. Zu viele verdienen mit wenigem Aufwand viel zu viel, sei es an Leiharbeitern oder eben an Künstlern. Die ehrlichen Leute, die einst angetreten sind, weil sie es als ihre Berufung sahen, die Labels, die Händler, Veranstalter und Musiker, bleiben eben dann auf der Strecke. Das kann es nicht sein! Es kann nicht sein, dass Geld das höchste Gut ist, wobei es scheinbar egal ist, womit es beschafft wird. |





