Seit heute nun ist das Buch auch bei allen Händlern gelistet. In meiner Heimatstadt Brandenburg empfehle ich ganz gerne die Wichern-Buchhandlung in der Ritterstraße, ein kleiner Laden mit freundlichen Damen, die mit Herzblut Buchhändlerinnen sind. Verbunden mit einem netten Besuch im Brückencafé ist die Stadt heute glücklicherweise ganz anders erlebbar, als in der trist-grauen Zeit der 80er Jahre in besagtem Buch...
ISBN 978-3-8423-8021-9, Paperback, 248 Seiten
auch erhältlich online bei
Versandkostenfrei bei Libri
Dienstag, den 14. Februar 2012 um 19:09 Uhr
Seit heute schon kann "Toddes Tage" versandkostenfrei beim Großhändler Libri bestellt werden. Der Buchhandel sollte in den nächsten Tagen nachziehen...
Es ist abgeschlossen. Ich kann endlich einen dicken Haken hinter „Toddes Tage“ machen und es wird Zeit... Ich glaube, es ist acht Jahre her, als ich mich das erste Mal mit den Gedanken trug, meine Erlebnisse der späten 80er Jahre aufzuschreiben. Angefangen hat es im Jahr 2003, als die Fans des FC Stahl in Kontakt mit mir traten und wir schließlich gemeinsam den Song „Stahl Feuer“ aufnahmen, damals noch mit Fauxpas. In dieser Zeit begann ich mich wieder mehr für die Thematik zu interessieren, für das Umfeld und dafür, wie diese Szene heutzutage agiert, welche Werte sie hat und wie der Vergleich zu meiner „aktiven Zeit“ ist. Gerade die jüngeren Fans waren interessiert an alten Geschichten aus der DDR von jemanden, der die „glorreichen“ Zeiten der BSG Stahl Brandenburg miterlebt hat. Aber auch einige der älteren Haudegen traf ich bei meiner mehrjährigen Rundreise durch den Verein, und mit ihnen sind viele Geschichten in Gesprächen wieder lebendig geworden. Irgendwann dann habe ich damit begonnen, einige Anekdoten aufzuschreiben, merkte, dass viele meiner Erinnerungen verblasst waren und fing an, zu recherchieren. Plötzlich hatte ich wieder erschreckend klare Bilder vor meinem geistigen Auge und ich merkte zunehmend, wie mich diese Zeit geprägt und vor allem belastet hat.
so langsam nähert sich die Weihnachtszeit und damit auch der Jahresabschluss. Zeit zum Resümieren. Es ist nun doch einiges passiert nach meinem persönlichen Chaos mit Puls-T. In den letzten Wochen sind viele neue Songs entstanden, teilweise "nach guter alter Art" im Proberaum, wobei wir einfach mal schauten, was passiert, wenn ein paar Musikverrückte aufeinander treffen und ihren Ideen freien Lauf lassen, teilweise aber auch in stetiger akribischer Arbeit mit Daniel Perlick. Ich traf dabei auf alt-vertraute Gesichter und neues Blut, allesamt scheinbar sehr hungrig, denn mitunter komme ich mit dem Schreiben der Texte nicht hinterher. Dieser Prozess dauert derzeit noch an und immer mehr gilt es, einen Wulst von zahlreichen Ideen und fertigen Stücken zu entwirren. Es gibt bisher teilweise konkrete, mitunter aber auch noch eher vage Vorstellungen, wann und wie wir diese Geschichten auf die Bühne bringen. Dass sie genau dort hin sollen, ist jedem Beteiligten ein Bedürfnis. Sobald es dazu mehr Informationen gibt, erfahrt Ihr sie natürlich sofort.
hier möchte ich Euch schonmal einen neuen Roman ankündigen, der aller Voraussicht nach um die Jahreswende erscheinen wird. Das Buch beschreibt die Erlebnisse eines DDR - Jugendlichen in den späten 1980er Jahren. Sein Leben spielt sich zwischen Plattenbauten, Fußballstadien und Kneipen ab. Zusammen mit seinen Kumpels fährt er regelmäßig zu den Spielen seines Heimatvereins Stahl Brandenburg. Er erlebt Ausschreitungen, erste Liebe und schmerzhafte Verluste. Das Buch balanciert irgendwo zwischen den Erlebnisberichten eines Fanclubs und einer Familien-Saga. Die genaue Einordnung überlasse ich den Kritikern... Anbei findet Ihr schon einmal eine Leseprobe. Demnächst gibt es hier mehr Informationen dazu...
Einen sehr intensiven, aber auch schönen Nachmittag habe ich gestern erleben dürfen, als ich Passagen aus meinen Büchern bei einem Treffen ehemaliger Patienten in der Tagesrehabilitation Premnitz und einige Songs aus dem Programm der "Geschichtenerzähler" vortrug. In der Tagesklinik werden Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen,mit Suchtproblemen, vor allem Alkohol-, Medikamenten- und Cannabisabhängigkeit behandelt. Eine Zeitlang habe auch ich in dieser Einrichtung gearbeitet, wobei mir Mitarbeiter und Patienten sehr ans Herz gewachsen sind.
Heute wird der internationale Tag "Freiheit für Liu Xiaobo" begangen. Das Brandenburger "event-theater" unterstützte diesen Tag mit einer Lesung im Fontane Klub, zu dem Personen aus Kultur, Politik und Gesellschaft geladen waren. Urheber für das „WorldWideReading“ ist das internationale literaturfestival berlin. Auch Thoralf und ich haben diese Aktion unterstützt, indem wir ein Gedicht vortrugen, das Xiaobo aus der Haft an seine Frau richtete.
Ich will nicht viele Worte verlieren. Der nächste Meilenstein ist gesetzt: Das Puls-T Album ist unterwegs zu uns und kann ab Donnerstag ausgeliefert werden. Für mich persönlich wird es keine große Party geben. Ich genieße diesen Moment still, für mich, auch im Kreis meiner Familie und werde mir ein wenig Erholung gönnen, bevor die Arbeit weiter geht. Ich blicke mit Stolz auf dieses musikalisches Stück Leben und freue mich, dass es Euch nun endlich zugänglich ist. Nun hoffe ich, dass es Euch gefällt. Lasst es uns wissen, was Ihr davon haltet... Vielen Dank an Euch alle!
Puls-T Album kann vorbestellt werden
Montag, den 07. Februar 2011 um 11:50 Uhr
Hallo Freunde,
nun ist es soweit, es ist Land in Sicht! Wir befinden uns auf der Zielgeraden! Es wird Zeit!!! Lange haben wir daran gearbeitet, nun soll es endlich erscheinen: das erste Puls-T Album, die "imPulse" der vergangenen Jahre, endlich hörbar gemacht. Gerade der Zieleinlauf hat noch einmal merklich Kraft gekostet, weil wir uns doch noch mit einigen Dingen umher schlagen mussten (und müssen). Nichts desto trotz, das Album ist auf dem Weg ins Presswerk und kann ab sofort vorbestellt werden. Auslieferung ist in ca. 3-4 Wochen.
Ich kann zwar versuchen, in Worte zu fassen, was vor, während und nach unserem Auftritt im Haus der Offiziere in uns vorging und immer noch vorgeht, aber ob das der Vielfalt und Intensität unseres emotionalen Erlebens gerecht wird, bleibt erstmal fraglich. Trotzdem will ich Euch daran teilhaben lassen, zumindest so weit es mir heute möglich ist. Was vor über viereinhalb Jahren in den Köpfen zweier wohl Verrückter entstanden war, sollte nun tatsächlich auf die Bühne gebracht werden.
Schon am Donnerstag saßen Thoralf und ich auf der eben fertig gestellten Bühne, beobachteten das Treiben, welches unseren Traum wahr werden ließ. Dabei mussten wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass all das etwas mit uns selbst zu tun hat. Diese ganzen engagierten Menschen, die an diesem Projekt mitarbeiten, die den Traum einfach mitträumen, unentgeltlich. Kaum fassbar, ergriffen von tiefer Freude und Melancholie erlebten wir also schon den Vorabend des Konzertes, der sich allerdings bereits über viele vergangene Wochen erstreckte. Kurz vor dem Einlass am Freitag dann war klar, dass dieses Konzert ausverkauft sein sollte, es nur noch 37 Karten an der Abendkasse geben würde. Das erhöhte unseren eigenen Respekt vor der Sache noch einmal gewaltig. Und dann war es soweit: Wir sahen in Eure Gesichter, spielten wie in Trance unsere Lieder und sahen wieder Eure Gesichter. Das alles war so unglaublich schön, dass wir uns diesen Moment von niemanden zerstören lassen. Keine spitze Zunge, kein Unverständnis hindert uns daran, unsere Verrücktheit auszuleben. Und Ihr seid unser Antrieb dafür, Euer Beifall unsere Kraft. Ihr, die bis zum Schluss dort ward, die uns zu Zugaben bewogen haben, die wir von nun an nie wieder missen wollen. Jeder von uns wird dieses Konzert wohl anders verarbeiten, aber eines ist sicher: Wir kommen wieder! Zu deutlich haben wir gespürt, dass wir bei vielen von Euch angekommen sind. Danke für diesen Abend, danke für alles!