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Sonntag, den 20. Dezember 2009 um 08:36 Uhr |
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Kinderaugen strahlen ihn wieder an
den alten, roten, vielleicht schon etwas müden Mann
der bis zum verlängerten Ladenschluss
nun wieder in Kaufhäusern rumsitzen muss
Hätte er nicht ganz etwas anderes zu tun?
müsste er sie nicht nehmen, in großväterlicher Ruhe
all die Hetzenden streicheln und beruhigen
ihnen sagen, dass wir sie trotzdem lieben
dass wir Melancholie nicht durch das Kaufen vertreiben
dass geschundene Seelen trotz des Saufens bleiben
dass unter all dem Zeter und Geschrei
doch nur ein Stück Sehnsucht nach Verbundenheit bleibt
Ich glaube nicht, dass er das noch kann
vielleicht fehlt auch der Glaube dem alten Mann
und so gehen sie bepackt einher
und ich bedauere, denn ich wünsch‘ mir weitaus mehr
ein Stück Frieden und Nähe und Beisammensein
Worte ohne Vorwurf, wenn wir uns von Sünden befreien
vielleicht sogar ein: „es tut mir leid“
Und ich wünsche mir, dass von dieser Besinnlichkeit
auch danach noch ein bisschen übrig bleibt
Ich wünsche Euch
ein frohes Weihnachtsfest!
Kommt gut ins nächste Jahr!
Bis bald! |
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Die Geschichtenerzähler kommen zu Euch |
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Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 08:34 Uhr |
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Es ist endlich wieder an der Zeit, eine Bühne zu betreten. Auch wenn im Moment vielleicht den Eindruck der Stagnation aufkommt, kann ich Euch mitteilen, dass hinter den Kulissen derzeit richtig gearbeitet wird. Die Puls T-Aufnahmen sind mittlerweile bei den Gitarren angelangt. Es wird viel gefeilt, jedoch sind wir aufgrund anderer Aktivitäten zeitlich mittunter etwas eingeschränkt. Aber ich bin guter Hoffnung, dass wir den Tonträger bald präsentieren können und darüber hinaus natürlich auch bald live in Erscheinung treten werden. Eine Art „Betriebsweihnachtsfeier“ mit fast allen Beteiligten lässt mich optimistisch sein, dass wir uns mittlerweile auch menschlich gefunden haben. Genau das lässt mich mit Spannung die ersten Auftritte erwarten. Wenn wir ähnlichen Spaß auf der Bühne haben, wie beim Chinesen in der Vorweihnachtszeit, wird mir nicht bange und es zieht mich geradezu auf die Tour...
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Gedanken zu Robert, Ronny und anderen/m |
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Donnerstag, den 12. November 2009 um 08:31 Uhr |
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Es ist schrecklich, furchtbar schrecklich, wenn ein junger Mensch sich das Leben nimmt. Ich konnte ihn nicht verpassen, den Tod des Robert Enke, der als mediales Großereignis in nahezu allen Wohnzimmern präsent ist. Endlich hat ein Selbstmörder ein Gesicht, das fast ganz Deutschland kennt. Anders als die ca.10000 Menschen, die sich jährlich in unserem Land das Leben nehmen und deren Gesichter meist nur vergleichbar wenige Menschen kennen. Mein Kumpel Ronny kannte Robert Enke sogar persönlich.
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heißt ein Musiker, der seit nun fast drei Jahrzehnten auf der Bühne steht. Er hatte lange Zeit ein Engagement an der Komischen Oper Berlin, war in der ständigen Band von Barbara Thalheim und musizierte mit Menschen wie dem von mir sehr geschätzten Konstantin Wecker. Jetzt hat es Göran in eher ländliche Gefilde verschlagen. Er ist als Musikdozent tätig, unterrichtet Percussion, Schlagzeug, Klavier und Keyboard in Brandenburg und Umgebung. Und das Beste kommt natürlich zum Schluss: Göran ist seit einigen Tagen Percussionist bei Puls T, worüber wir uns natürlich besonders freuen. Herzlich Willkommen Göran!
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Dienstag, den 25. August 2009 um 08:20 Uhr |
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Endlich ist es soweit. Die ersten Takes der Puls T - Scheibe sind seit gestern von Jürgen Block im Blockhaus Studio in Lütte auf die Festplatte gebannt worden. Jürgen Block ist ein seit Jahren erfahrener Produzent und hat unter anderem Namen wie Keimzeit, City, Die Prinzen und Cäsar auf der Liste der von ihm aufgenommenen Tonträger. Seit mehr als 15 Jahren ist er auch als Livetechniker unterwegs, unter anderem mit Keimzeit und Veronika Fischer. Von letzterer steht übrigens noch der alte Barhocker, mit dem die gute Veronika jahrelang unterwegs war, in der Gesangskabine. Allerdings war ich weit entfernt vom „Sommernachtsball“, denn Studioarbeit ist eben immer Arbeit... Trotzdem wurde einiges geschafft und die Basics von 6 Songs sind bereits Geschichte. Die Atmosphäre war entspannt und wir dürfen durchaus optimistisch in die Zukunft schauen...
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Gedanken zum ausgefallenen KC-Konzert in Kirchmöser |
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Donnerstag, den 30. Juli 2009 um 00:00 Uhr |
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Nun hatten sie ihn am Arsch, den guten Onkel Tobi. Da wollte er ein paar Bier ausschenken und ein wenig Kohle verdienen, so wie einst bei uns, als wir noch in der Kirchmöseraner „Stube“ Konzerte gaben und andere Kneiper sich weigerten, mit uns zusammen zu arbeiten. Und es waren damals fast die gleichen Medien, die unrecherchiert irgendwelche Scheißhausparolen übernahmen, Fauxpas als Naziband hinstellten und das Publikum als rechtsextrem betitelten. Naja, nicht ganz. Herr Griebel beispielsweise hat wohl noch für die Schülerzeitung geschrieben... Aber seine Wirkung verfehlte diese Hetze schon damals nicht, soll ich mich doch noch zehn Jahre später hin und wieder für irgendetwas rechtfertigen. Nun haben wir hier also einen schönen Tobi-Skandal, jemanden, den wir mit Dreck bewerfen können. Kümmert sich eigentlich noch einer um Autohausgeschäftsführer Stefan M., der, zumindest laut Medienberichten, mit seinem Bundessterbeanzeiger auf weitaus widerlichere Art Geld verdienen wollte? Mag ja sein, dass er sich der gute Tobi ein wenig vertan hat, rein ethisch. Denn Bands, die Prügeleien heroisieren, finde ich mittlerweile auch nicht mehr so klasse. Wo ist eigentlich der rechtsradikale Ansatz bei dieser Band zu sehen? Wir haben einst mit eben diesen Kategorie C im Ruhrgebiet zusammen auf einem Konzert gespielt, auf einer Hooliganparty, die beim Bandidos MC stattfand und ich habe weder derartige Parolen gehört, noch massenhaft Anzeichen gesehen, die in diese Richtung gehen. Sicher, es gab zwar das ein oder andere zweifelhafte T-Shirt, aber ich hatte den Eindruck, dass es dort nicht um Politik, sondern eher ums Saufen, Tanzen, Feiern ging, ähnlich unserer gelobten Himmelfahrtspartys, wo gar nicht genug Bilder irgendwelcher Trunkenbolde danach durch die Gazetten geistern können.
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Stoppt die Gema-Machenschaften! |
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Donnerstag, den 25. Juni 2009 um 00:00 Uhr |
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Hallo Freunde
Ein sinnvolles Volksbegehren findet via Petition seinen Weg in den Bundestag und ich halte es, natürlich auch aus ureigenem Interesse, für sehr unterstützenswert. Da auch wir oft gezwungen waren, Veranstaltungen aufgrund der imensen Gema-Forderungen als privat zu deklarieren bzw. sie abzusagen, wird es Zeit, dass einmal Bewegung in die Geschichte kommt. Mittlerweile wird die Gema zum Kulturvernichter, weil immer weniger Veranstalter bereit sind, einen hohe Aufwand zu betreiben, sich selbst bei nicht stattgefundenen Konzerten knebeln zu lassen bzw. die viel zu hoch berechneten Gebühren zu tragen. Gerade für die Veranstalter ist es ein hohes Risiko, Konzerte mit relativ unbekannten Bands (und manchmal auch mit bekannten...) zu veranstalten, weil sie letztendlich neben den laufenden Kosten noch mit den Gema-Forderungen belastet sind, wobei das ganze schnell in den roten Zahlen endet. Mit diesem System zerstören wir uns selbst und die realitätsfernen Schnarchnasen in München merken es nicht bzw. wollen es nicht merken. Helft uns, Musik wieder zu einem für jeden zugängliches Kulturgut zu machen und nicht zum willigen Werkzeug einer Geldmaschinerie, bei der nur wieder ganz wenigen die Sonne aus dem Arsche scheint... Bitte unterzeichnet die Petition. Über 60000 Unterzeichner bisher sprechen dafür, dass wir mit dem Problem nicht alleine stehen.
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Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 00:00 Uhr |
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Eine traurige Nachricht hat mich erreicht. Einer, dem unsere Musik (Fauxpas) sehr wichtig war, ist von uns gegangen. Peter Witthaus vom Radiosender AgF hat den Kampf gegen seine Sucht verloren. Ich durfte ihn auf verschiedenen Konzerten von uns kennenlernen, habe ihn als einfühlsamen und ehrlichen Menschen erlebt, der zu seinen Schwächen und vor allem zu seiner Abhängigkeit stand. Und: Er war einer jener, die mich dazu beflügelt haben, meinen eingeschlagenen Weg weiterzugehen, auch zu meinen sensiblen Seiten zu stehen und sie zu zeigen. Schade Peter, ich hätte Dich gerne wiedergesehen! Verdammt, ich weiß, wie schwer es ist, trocken zu bleiben und wie wenige es schaffen. Ich hoffe, Du bist an einem besseren Ort, an dem Du endlich Deinen Frieden findest! Alles Gute auf Deinem Weg! |
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Freitag, den 22. Mai 2009 um 00:00 Uhr |
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Zum Cover der Woche wurde verlagsintern das von Ce.S. angefertigte Artwork, das mein Buch "Die Begegnung mit dem Geschichtenerzähler" seit November letzten Jahres schmückt, gewählt. Bei über 500 Neuerscheinungen pro Monat allein beim Verlag gehört es also immer noch zu den besten 4 des Monats. Na, wenn das nicht etwas ist, worüber wir uns freuen können. Glückwunsch Carsten! Die von einigen kritisierten Wartezeiten auf das Buch im Buchhandel kann man übrigens mit einer Bestellung in unserem Shop umgehen. Wir liefern sofort nach Geldeingang... Übrigens: Wer sich ein Bild von den weiteren künstlerischen Aktivitäten von Carsten machen möchte, der besucht einfach seine Galerie in der Berliner Hagenstraße 56. Dort finden neben den Ausstellungen auch regelmäßig kulturelle Ereignisse wie Lesungen (demnächst Till Burgwächter vom Metal Hammer) sowie Konzerte statt. Infos unter www.thearter.de
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Fauxpas: Die aktuelle Lage... |
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Donnerstag, den 21. Mai 2009 um 00:00 Uhr |
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Mensch, da kommen einem ja dolle Dinge zu Ohren: Angeblich hätten wir ne neue CD rausgebracht, die in eingängigen Metal-Magazinen schon rezensiert worden wäre, wir würden auf Tour gehen, wir wären wieder zusammen... Dazu kommen diverse Veranstalteranfragen und natürlich Euer Interesse. Und wenn ich bei Youtube lese, dass Ihr uns vermisst, dann muss ich sagen: Ich Euch auch! Und deshalb will ich Euch mal ein Bild zur aktuellen Lage geben:
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