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Interview mit NOFB
Montag, den 20. Februar 2012 um 17:14 Uhr

Hallo Freunde,

ein Interview zum neuen Buch findet Ihr hier...

 
Zum Gedenken an Sven Beuter
Samstag, den 18. Februar 2012 um 17:41 Uhr

Am vergangenen Mittwoch jährte sich der Tag zum sechzehnten Mal, an dem Sven Beuter umgebracht wurde. Ich will an dieser Stelle die im Internet kursierenden, blutigen Beschreibungen nicht bemühen, nicht die bildhaften Darstellungen des Überfalls auf ihn weitergeben, seinen mehrtägigen Todeskampf im Krankenhaus nicht erläutern. Eine Weile lang war es für mich fraglich gewesen, ob ich an einer Gedenkveranstaltung teilnehme. Eigentlich mache ich mir meine Gedanken für mich selbst, brauche Ruhe, wenn ich über den Tod nachdenke. Ich gedenke lieber in mir, in stiller Umgebung, auch um auszuloten, wie es mir mit verschiedenen Dingen geht, so auch mit dem brutalen Mord an Sven. Ich bin ein Gefühlsmensch, aber auch einer, der seine Emotionen nicht gerne zeigt. Die Gedenkveranstaltung war Anlass, mich mit einem alten Weggefährten zu beschäftigen, viel intensiver, als in all den Jahren nach seinem Tod, in denen Sven Beuter für mich nur noch ein Name war, der mit einem Verbrechen im Zusammenhang stand.

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Buch nun überall erhältlich
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 09:02 Uhr

Seit heute nun ist das Buch auch bei allen Händlern gelistet. In meiner Heimatstadt Brandenburg empfehle ich ganz gerne die Wichern-Buchhandlung in der Ritterstraße, ein kleiner Laden mit freundlichen Damen, die mit Herzblut Buchhändlerinnen sind. Verbunden mit einem netten Besuch im Brückencafé ist die Stadt heute glücklicherweise ganz anders erlebbar, als in der trist-grauen Zeit der 80er Jahre in besagtem Buch...

ISBN 978-3-8423-8021-9, Paperback, 248 Seiten

auch erhältlich online bei

amazon

 
Versandkostenfrei bei Libri
Dienstag, den 14. Februar 2012 um 19:09 Uhr

Seit heute schon kann "Toddes Tage" versandkostenfrei beim Großhändler Libri bestellt werden. Der Buchhandel sollte in den nächsten Tagen nachziehen...

zum Libri-Shop

 
"Toddes Tage" ist ab heute online erhältlich
Freitag, den 10. Februar 2012 um 09:15 Uhr

"Toddes Tage"Es ist abgeschlossen. Ich kann endlich einen dicken Haken hinter „Toddes Tage“ machen und es wird Zeit... Ich glaube, es ist acht Jahre her, als ich mich das erste Mal mit den Gedanken trug, meine Erlebnisse der späten 80er Jahre aufzuschreiben. Angefangen hat es im Jahr 2003, als die Fans des FC Stahl in Kontakt mit mir traten und wir schließlich gemeinsam den Song „Stahl Feuer“ aufnahmen, damals noch mit Fauxpas. In dieser Zeit begann ich mich wieder mehr für die Thematik zu interessieren, für das Umfeld und dafür, wie diese Szene heutzutage agiert, welche Werte sie hat und wie der Vergleich zu meiner „aktiven Zeit“ ist. Gerade die jüngeren Fans waren interessiert an alten Geschichten aus der DDR von jemanden, der die „glorreichen“ Zeiten der BSG Stahl Brandenburg miterlebt hat. Aber auch einige der älteren Haudegen traf ich bei meiner mehrjährigen Rundreise durch den Verein, und mit ihnen sind viele Geschichten in Gesprächen wieder lebendig geworden. Irgendwann dann habe ich damit begonnen, einige Anekdoten aufzuschreiben, merkte, dass viele meiner Erinnerungen verblasst waren und fing an, zu recherchieren. Plötzlich hatte ich wieder erschreckend klare Bilder vor meinem geistigen Auge und ich merkte zunehmend, wie mich diese Zeit geprägt und vor allem belastet hat.

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Jahresabschluss mit Lesung im Klinikum
Donnerstag, den 24. November 2011 um 12:31 Uhr

flyer_lesung_asklepios2011Hallo Freunde,

so langsam nähert sich die Weihnachtszeit und damit auch der Jahresabschluss. Zeit zum Resümieren. Es ist nun doch einiges passiert nach meinem persönlichen Chaos mit Puls-T. In den letzten Wochen sind viele neue Songs entstanden, teilweise "nach guter alter Art" im Proberaum, wobei wir einfach mal schauten, was passiert, wenn ein paar Musikverrückte aufeinander treffen und ihren Ideen freien Lauf lassen, teilweise aber auch in stetiger akribischer Arbeit mit Daniel Perlick. Ich traf dabei auf alt-vertraute Gesichter und neues Blut, allesamt scheinbar sehr hungrig, denn mitunter komme ich mit dem Schreiben der Texte nicht hinterher. Dieser Prozess dauert derzeit noch an und immer mehr gilt es, einen Wulst von zahlreichen Ideen und fertigen Stücken zu entwirren. Es gibt bisher teilweise konkrete, mitunter aber auch noch eher vage Vorstellungen, wann und wie wir diese Geschichten auf die Bühne bringen. Dass sie genau dort hin sollen, ist jedem Beteiligten ein Bedürfnis. Sobald es dazu mehr Informationen gibt, erfahrt Ihr sie natürlich sofort. 



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Weitermachen!
Montag, den 14. November 2011 um 14:07 Uhr

Hallo Freunde.

Da geht es weiter, das Veranstalter- und Musikersterben. Alleine in meinem Umfeld gibt es einige Vertreter beider Kategorien, die private Insolvenz anmelden müssen. Menschen, die dieses Genre mit Herzblut lebten und leben, aus Liebe zur Musik. Waren sie "zu blöd" zum Wirtschaften? Waren sie zu weich für den liberalisierten Markt? Oder waren es eben einfach andere Institutionen und die unmenschlichen Verhältnisse der zweifelhaft vorherrschenden Werte, die sie fast in die Knie zwangen.

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Neuer Roman erscheint um die Jahreswende
Montag, den 03. Oktober 2011 um 21:30 Uhr

Hallo Freunde.

hier möchte ich Euch schonmal einen neuen Roman ankündigen, der aller Voraussicht nach um die Jahreswende erscheinen wird. Das Buch beschreibt die Erlebnisse eines DDR - Jugendlichen in den späten 1980er Jahren. Sein Leben spielt sich zwischen Plattenbauten, Fußballstadien und Kneipen ab. Zusammen mit seinen Kumpels fährt er regelmäßig zu den Spielen seines Heimatvereins Stahl Brandenburg. Er erlebt Ausschreitungen, erste Liebe und schmerzhafte Verluste. Das Buch balanciert irgendwo zwischen den Erlebnisberichten eines Fanclubs und einer Familien-Saga. Die genaue Einordnung überlasse ich den Kritikern... Anbei findet Ihr schon einmal eine Leseprobe. Demnächst gibt es hier mehr Informationen dazu...

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Gestern in Premnitz
Samstag, den 10. September 2011 um 14:11 Uhr

Daniel Perlick und Torsten Gränzer in der Tagesklinik PremnitzEinen sehr intensiven, aber auch schönen Nachmittag habe ich gestern erleben dürfen, als ich Passagen aus meinen Büchern bei einem Treffen ehemaliger Patienten in der Tagesrehabilitation Premnitz und einige Songs aus dem Programm der "Geschichtenerzähler" vortrug. In der Tagesklinik werden Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen,mit Suchtproblemen, vor allem Alkohol-, Medikamenten- und Cannabisabhängigkeit behandelt. Eine Zeitlang habe auch ich in dieser Einrichtung gearbeitet, wobei mir Mitarbeiter und Patienten sehr ans Herz gewachsen sind.

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Größe zeigt sich beim Verlieren
Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 09:22 Uhr

beim Eingestehen von Schwäche, beim Erkennen von Grenzen. So oder so ähnlich liegt mir noch ein Song in den Ohren. Zur Größe gehört sicher auch, sich Niederlagen einzugestehen, einen Punkt zu erkennen, an dem es so nicht weitergeht, an dem der Kurs korrigiert werden muss. Lange Zeit habe ich mich mit dem Gedanken geschlagen, dieses Mal vielleicht zu schweigen, nichts der Öffentlichkeit preis zu geben, nichts von meinem Seelenleben in die Welt hinauszuposaunen. Aber irgendwie ist das seit eh und je mein Markenzeichen, zumindest, wenn es sich um den schriftlichen Ausdruck meiner Gedanken und Gefühle handelt. Ich konnte die Situation um Puls-T nicht ewig ausblenden. Seit jeher bin ich für klare Verhältnisse, fernab von Spekulationen und Könntesein-Müssenwirmalsehen-Phrasen, bin für Entscheidungen, auch wenn sie sehr weh tun. Zu viele Menschen haben an Puls-T gearbeitet, denen ich Ehrlichkeit schulde. Es wurde zu viel Zeit, Geld und Kraft investiert, um eine Erklärung außen vor zu lassen. Was kann also passieren? Was können klare Worte anrichten? Es könnte Veränderungen geben. Es könnte Tränen geben, Emotionen, die ihre Berechtigung haben. Es könnte Verärgerung geben, ja sogar Wut. Es könnten Beziehungen zerbrechen und leider ist auch genau das geschehen. Es könnte Trennungen geben, aber es könnte auch Abstand von Dingen entstehen, die mir nicht gut tun. Letzteres sehe ich dann eher positiv, wobei ich mit Trennungen immer meine Probleme hatte und habe. 

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"Aufräumen ist wichtig!"
Dienstag, den 17. Mai 2011 um 00:00 Uhr

sagte einst schon meine Mutter. Sie tat es ständig, besonders, wenn ich in meiner Unordnung, vor allem in der meines Zimmerchens, zu versinken drohte. Der ewige Klang ihrer Stimme, der sich in meinen Ohren nicht unbedingt zu angenehmen, gar lieblichen Singsang entwickelte, wurde zur nervenaufreibenden Dauerbelastung, an die ich mich aber gewöhnte, wie an mein Leben unter der Einflugschneise der Kampfhubschrauber der Nationalen Volksarmee. Die Drehflügler hörte ich irgendwann auch nicht mehr und die waren weitaus intensiver zu vernehmen, als meine gute Mutter. Ich fand schon als Lausbub, dass es wichtigere Dinge geben würde, als ein aufgeräumtes Zimmer. In den ersten Jahren wäre das Zuwendung, Akzeptanz und Empathie gewesen, in späterer Zeit dann gab ich Zigaretten, Alkohol, Fußball und, na klar, Musik den Vorzug. Ordnung? Wozu? Es lebte sich und ich schlug mich durch. Nein, ich schiss da eher drauf, was Mutter zu verkünden hatte und lebte mit Vorliebe mein Chaos. Jeder Versuch von einem geordneten Leben schlug nach kurzer Zeit schon wieder fehl. So ganz unrecht hatte die Dame dann aber wohl doch nicht, denn unsere Welt ist nunmal irgendwie geordnet, auch wenn sie hin und wieder recht unordentlich erscheinen mag und ich ihr ganz gerne eine andere Ordnung geben würde. 

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